Ibbenbürens riesiger Stromspeicher soll 500.000 Haushalte einen Tag versorgen
Ibbenbürens riesiger Stromspeicher soll 500.000 Haushalte einen Tag versorgen
Im zukünftigen I-NOVA-Park in Ibbenbüren entsteht ein riesiger Stromspeicher
Im ehemaligen Bergbaugebiet Ibbenbüren soll ein großflächiger Stromspeicher gebaut werden, der eine Fläche von sieben Fußballfeldern umfassen und genug Energie speichern wird, um fast 500.000 Haushalte einen ganzen Tag lang zu versorgen. Die Planer sehen darin einen entscheidenden Schritt, um das ehemalige Bergwerk in einen modernen Energieknotenpunkt zu verwandeln.
Die Anlage wird eine Kapazität von rund 1,9 Gigawattstunden (GWh) aufweisen und ist damit aktuell das größte Projekt seiner Art in Nordrhein-Westfalen. Durch die Nähe zur geplanten Umrichterstation des Übertragungsnetzbetreibers Amprion kann der Stromspeicher voraussichtlich zweimal täglich be- und entladen werden und so zur Netzstabilität beitragen. Überschüssige Solar- und Windenergie wird zwischengespeichert und bei Bedarf – etwa bei schwachem Wind oder Sonnenschein – wieder ins Netz eingespeist.
Entwickelt wird das Projekt von der Gesellschaft für Großstromspeicher (GFGBA), die derzeit die Bauanträge vorbereitet. Mit dem Baubeginn wird frühestens 2027 gerechnet, sobald das Gelände vollständig von bergbaulichen Auflagen freigegeben ist. Die Anlage wird mit einem vollautomatisierten Steuersystem betrieben, das schnelle Reaktionen auf Netzschwankungen ermöglicht und die Frequenz stabil hält.
Die Stadt Ibbenbüren hat die GFGBA eng begleitet und mit lokalem Fachwissen bei der Planung unterstützt. Der Stromspeicher ist Teil einer umfassenden Neunutzung des ehemaligen Bergbaugebiets, das sich zu einem Standort für moderne Energieinfrastruktur entwickelt. Bundesweit laufen mindestens 14 ähnliche Großprojekte, darunter zwei Vorhaben von ZE Energy in Brandenburg (zusammen über 300 MWh) sowie elf Projekte von TotalEnergies und Allianz (789 MW, 1.628 MWh), die alle bis 2028 in Betrieb gehen sollen. Auch andere große Projekte wie der Vattenfall-Speicher in Brunsbüttel (254 MW/700 MWh) und das RWE-Projekt in Gundremmingen (400 MW/700 MWh) schreiten voran, mit Baubeginn zwischen Ende 2025 und 2028.
Nach seiner Fertigstellung wird die Ibbenbürener Anlage eine zentrale Rolle bei der Balance von Angebot und Nachfrage erneuerbarer Energien spielen. Das automatisierte System und die strategische Lage stärken die Netzstabilität, während die Umnutzung des Geländes dem ehemaligen Bergbaugebiet eine neue Perspektive gibt. Das Projekt fügt sich in den bundesweiten Trend ein, großflächige Stromspeicher auszubauen und die Energiewende voranzutreiben.
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