Deutschlands neuer Kapazitätsmarkt soll 2027 die Energieversorgung sichern – doch viele Fragen bleiben offen
Deutschlands neuer Kapazitätsmarkt soll 2027 die Energieversorgung sichern – doch viele Fragen bleiben offen
Europas größte Energiefachmesse, die E-world, findet vom 10. bis 12. Februar 2023 in Essen statt. Die Veranstaltung bringt über 900 Akteure aus den Bereichen Energie und Wasser zusammen, um über die wichtigsten Entwicklungen auf dem Markt zu diskutieren. Zu den Highlights zählen das neue deutsche Kapazitätsmarktmodell sowie Fachanalysen zu den künftigen Energiepreisen.
Deutschland plant, 2027 einen Kapazitätsmarkt einzuführen, um das Problem der fehlenden Anreize ("Missing Money") zu lösen und die nationale Energieversorgung zu sichern. Der Rahmen, der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz sowie der Europäischen Kommission ausgehandelt wurde, sieht technologieneutrale Auktionen in den Jahren 2026, 2027 und 2029 vor. Ziel ist es, bis 2031 rund 41 Gigawatt Kapazität zu sichern, während der vollständige Marktmechanismus 2032 in Kraft treten soll. Noch unklar sind jedoch die genauen Zahlungsmodalitäten sowie die Teilnahmebedingungen für Gaskraftwerke, Speicherlösungen und Hybridsysteme – eine finale Ausgestaltung wird bis 2027 erwartet.
Bestehende Gas- und Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) könnten weiterhin am Kapazitätsmarkt teilnehmen. Effizienter könnten sich jedoch moderne GuD-Kraftwerke (Gas-und-Dampf-Kombikraftwerke) und flexible Speichertechnologien erweisen. Auch Erneuerbare-Energien-Projektierer könnten profitieren, indem sie ihre Vorhaben mit steuerbaren Kapazitäten kombinieren und so stabile Erlöse aus dem Kapazitätsmarkt erzielen.
Ein zentrales Thema der Messe sind die Marktprognosen: Die Preise für EU-Emissionszertifikate (EUA) dürften bis 2026 im Schnitt bei 85 Euro pro Tonne liegen, getrieben durch strengere Klimavorgaben und weniger kostenlose Zuteilungen. Gleichzeitig könnte sich der europäische Gasmarkt bis zum Sommer 2026 in eine Überversorgungssituation bewegen, mit TTF-Preisen von durchschnittlich 28 Euro pro Megawattstunde. Die Analysten Joel Hancock und Jean-Louis Malon präsentieren Sonderberichte zum Gasmarkt und zum deutschen Stromsektor, die vertiefte Einblicke in diese Trends bieten.
Führende Experten auf der E-world werden die sich wandelnde Energielandschaft bewerten und Fragen zu Marktdynamiken, regulatorischen Änderungen sowie Investitionsmöglichkeiten im Rahmen der Energiewende beantworten.
Die E-world bietet eine Plattform für Branchenvertreter, um sich mit dem kommenden deutschen Kapazitätsmarkt und den sich verändernden Energiepreisen auseinanderzusetzen. Mit dem Start der Auktionen 2026 und der vollständigen Umsetzung des Mechanismus bis 2032 werden die Diskussionen die künftigen Strategien für Versorgungssicherheit und Marktstabilität prägen. Zudem erhalten Teilnehmer Klarheit darüber, wie Erneuerbare-Projektierer und Betreiber von Gaskraftwerken sich an das neue System anpassen können.
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