VRR startet große Fahrgastbefragung für gerechtere Ticket-Erlöse im Rhein-Ruhr-Netz

Admin User
2 Min.
Eine Straße mit Fahrzeugen und Text auf einer Präsentationsfolie.

VRR startet große Fahrgastbefragung für gerechtere Ticket-Erlöse im Rhein-Ruhr-Netz

Große Fahrgastbefragung startet heute im Rhein-Ruhr-Gebiet

Ab heute beginnt im Rhein- und Ruhrgebiet eine umfangreiche Fahrgastbefragung. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) sammelt Daten von Millionen Pendlerinnen und Pendlern, die täglich Busse und Bahnen nutzen. Ziel ist es, die Verteilung der Ticket-Erlöse unter den Verkehrsunternehmen fairer zu gestalten.

Täglich sind Millionen Menschen im VRR-Netz mit Bussen und Bahnen unterwegs. Viele kaufen zwar Tickets bei einem Anbieter, nutzen aber die Leistungen mehrerer Unternehmen – was die Aufteilung der Einnahmen kompliziert macht. Um hier Klarheit zu schaffen, befragen Interviewer ab sofort Fahrgäste zu ihren Fahrten, Tickets und dem Kaufort.

Erstmals werden die Befragungsteams in ausgewählten Zügen, Straßenbahnen und Bussen im Einsatz sein. Die Antworten werden anonym per Smartphone erfasst und direkt an die VRR-Zentrale übermittelt. Die Teilnahme ist freiwillig, persönliche Daten werden nicht gespeichert. Die Erhebung läuft bis 2028 in unregelmäßigen Abständen. Die Interviewer decken dabei zu verschiedenen Tages- und Jahreszeiten unterschiedliche Linien ab, um eine repräsentative Stichprobe zu erhalten.

Die Ergebnisse sollen helfen, die Ticket-Erlöse gerechter unter den 33 Verkehrsunternehmen und sieben Eisenbahnbetreibern des Netzwerks aufzuteilen. Die endgültige Liste der betroffenen Firmen steht zwar noch aus, doch alle VRR-Mitglieder, die am Erlösverteilungssystem beteiligt sind – von regionalen bis zu lokalen Anbietern –, werden voraussichtlich einbezogen.

Die Befragung liefert ein präziseres Bild der Fahrgastströme im gesamten Netz. Diese Daten fließen ab 2028 in die Neuverteilung der Ticket-Einnahmen ein. Die Verkehrsbetriebe erhalten dann Gelder auf Basis der tatsächlichen Nutzung statt wie bisher nach Schätzungen.

Neueste Nachrichten
Ein Sportler posiert für ein Foto, trägt ein T-Shirt mit verschiedenen Sponsorennamen.
Europäische Ligen 2 Min.

Rouven Schröder riskiert eigenes Geld für den Wechsel zu Gladbach

Ein ungewöhnlicher Deal bringt Schröder nach Gladbach: Er setzt eigenes Geld ein, um den Wechsel zu ermöglichen. Doch die wahren Herausforderungen warten erst noch. Die Fankurve hofft auf einen Retter – doch der Preis ist hoch.

Eine Szene mit Gebäuden, die Fenster, grüne Kleidungsstücke, Geschäfte, Schilder und umgebende Bäume und Pflanzen zeigen.
Wirtschaft 2 Min.

Neues Gewerbegebiet in Mönchengladbach lockt mit Fördergeldern und 27.000 Quadratmetern Fläche

Wo einst die Baumwollspinnerei Dilthey stand, entsteht jetzt ein Hightech-Standort. Die ersten Firmen bauen – doch noch gibt es günstige Flächen und bis zu 45 % Zuschuss.

Eine Gruppe von Menschen betrachtet Plakate und Schaubilder an einer Wand in einem, was wie ein Kunstmuseum aussieht.
Allgemeine Nachrichten 2 Min.

Postmigrantische Filmtage 2026: Drei Tage Kino und Dialog in Mönchengladbach

Studierende der Hochschule Niederrhein laden ein: Drei Tage lang dreht sich in Mönchengladbach alles um Film, Diskussion und neue Perspektiven. Ohne Anmeldung, mit viel Austausch.

Sechs Menschen, zwei Frauen und vier Männer, die eine Trophäe halten und lächeln, posieren für ein Foto vor einem Eisenzaun, mit einer Wand und einem Zaun oben rechts, Menschen und Lichter im Hintergrund, möglicherweise in einem Stadion.
Sport 2 Min.

Rodel-Weltcup in Winterberg: Prock triumphiert, Loch und Müller liefern Duell um die Spitze

Millimeter entscheiden über Sieg oder Niederlage. Hannah Prock setzt sich in Winterberg durch – doch im Männerrennen bleibt der Kampf zwischen Loch und Müller bis zum letzten Lauf spannend. Wer holt sich die Führung vor Olympia?

Eine Glasvitrine in einem Metzgerladen, die Tabletts mit Fleisch und Preisschildern zeigt, Gebäude und Bäume durch die Scheibe sichtbar und die Decke des Raums oben im Bild.
Banken und Versicherungen 2 Min.

Vion schließt Rindfleischwerk in Hilden – 160 Jobs bis 2026 bedroht

Einst verarbeitete das Werk 1.000 Tonnen Fleisch pro Woche – jetzt bleibt nur der Abschied. Warum Vion Deutschland den Rücken kehrt und was das für die Beschäftigten bedeutet.

Ein Schreibtisch mit Papieren und Akten, mit uniformierten Personen auf der rechten Seite und einer Person, die links steht, sowie einem Stuhl dahinter und der Aufschrift "US Army RDECOM" an der Wand im Hintergrund.
Allgemeine Nachrichten 1 Min.

Gütersloh: Kein Widerspruch mehr gegen Bundeswehr-Datenweitergabe möglich

Die Bundeswehr erhält nun direkten Zugriff auf Meldedaten – selbst junge Menschen können sich nicht mehr wehren. Ein radikaler Schritt im Namen der Wehrpflicht-Reform.

Ein weißes Polizeiauto ist im Vordergrund geparkt, mit mehreren Autos, die sich auf der Straße dahinter bewegen, umgeben von Gras und Bäumen auf beiden Seiten.
Kriminalität und Justiz 2 Min.

Hammer Polizei zieht an Ostern gegen Raser und illegale Fahrrad-Tuner die Zügel an

Mit 50 km/h auf dem E-Bike? Ein Fahrer riskierte Führerschein und Freiheit. Wie die Polizei in Hamm an Ostern gegen Raser und illegale Tuning-Fans vorging – und was die Bilanz zeigt.