29 March 2026, 18:13

YouTuber Josh Strife Hayes in der Kritik wegen Werbedeals mit World of Warcraft und Pinterest

Screenshot einer Website mit schwarzem Hintergrund, das animierte Bilder und Text anzeigt, betitelt mit "Wie lade ich YouTube-Videos herunter", das auf einen YouTube-Video-Streaming-Dienst hinweist.

YouTuber Josh Strife Hayes in der Kritik wegen Werbedeals mit World of Warcraft und Pinterest

Josh Strife Hayes, ein YouTuber und Twitch-Streamer, der vor allem für MMORPG-Inhalte bekannt ist, steht wegen seiner jüngsten Kooperationen in der Kritik. Mit fast einer Million YouTube-Abonnenten und über 210.000 Followern auf Twitch hat er eine treue Fangemeinde aufgebaut. Doch einige Anhänger werfen ihm vor, sich "verkauft" zu haben, nachdem er für eine Reihe von Shorts mit World of Warcraft und Pinterest zusammengearbeitet hat.

Hayes verteidigt seine Entscheidungen und argumentiert, er ziehe es vor, Geld von Unternehmen zu verdienen, statt direkt von seinen Fans. Seine Strategie zielt darauf ab, eine Nische mit älterem Publikum anzusprechen – eine Zielgruppe, die für Werbetreibende attraktiver ist. Er gestaltet seine Videos so, dass sie die Werbeeinnahmen maximieren, und vermeidet Inhalte, die jüngere Zuschauer mit geringerer Kaufkraft anziehen könnten.

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Ein Beispiel dafür ist seine Weigerung, Wynncraft zu behandeln, einen auf Minecraft basierenden MMO-Server. Trotz wiederholter Wünsche seiner Community befürchtet er, dass Minecraft-Inhalte ein jüngeres Publikum anlocken würden. Seiner Meinung nach könnte diese Verschiebung seine Einnahmen schmälern, da jüngere Zuschauer seltener mit seinen anderen Inhalten interagieren.

Plattformen wie YouTube und Twitch nutzen Cookies, um die demografische Zusammensetzung des Publikums zu analysieren und so die Profile der Content-Creator zu prägen. Die Einnahmen hängen von Faktoren wie Videolänge und Alter der Zuschauer ab, wobei ältere Zielgruppen oft als wertvoller gelten. Hayes' Vorgehen spiegelt diese Realität wider: Er setzt auf Inhalte, die zu lukrativen Werbemärkten passen.

Allgemeine Studien wie die JIM 2025 untersuchen zwar die Mediennutzung von 12- bis 19-Jährigen, liefern aber keine spezifischen Daten zu Gaming-Kanälen wie dem von Hayes. Ohne detaillierte Einblicke in die Altersstruktur seines Publikums stützt er sich auf branchenweite Trends.

Hayes bleibt weiterhin auf MMORPG-Inhalte fokussiert und meidet Spiele, die ein jüngeres, weniger lukratives Publikum anziehen könnten. Seine Kooperationen mit Marken wie World of Warcraft passen zu dieser Strategie und sichern ihm stetige Einnahmen. Die Debatte darüber, ob er sich "verkauft" hat, hält zwar an, doch sein Ansatz bleibt von finanzieller Pragmatik geprägt.

Quelle