11 May 2026, 08:06

Polizist aus Coesfeld fährt 2.000 Kilometer für krebskranke Kinder im Schrottauto

Ein Rallyeauto mit Text und Logos fährt an einer Menge vorbei, die Kameras hält, mit Geländern, Fahnenmasten und Bäumen im Hintergrund.

Polizist aus Coesfeld fährt 2.000 Kilometer für krebskranke Kinder im Schrottauto

Ein Polizist aus Coesfeld nimmt an einer 2.000 Kilometer langen Wohltätigkeitsrallye teil, um einen ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst zu unterstützen. Stefan Feldhaus und zwei Freunde werden mit einem alten Auto in nur fünf Tagen durch neun Länder fahren. Ihr Ziel: mehr als 111.000 Euro für den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Südliches Münsterland zu sammeln.

Die Carbage Run startet am 24. August in der Nähe von München und endet am 28. August. Feldhaus, Ralf Berheide und Willi Büning werden sich auf Landstraßen beschränken und Autobahnen meiden. Trotz der strapaziösen Route versichert Feldhaus, dass er alle Verkehrsregeln und Geschwindigkeitsbegrenzungen einhalten wird.

Ihr Fahrzeug muss strenge Auflagen erfüllen: Es darf nicht mehr als 1.000 Euro kosten, muss mindestens 20 Jahre alt sein und eine gültige Hauptuntersuchung (HU) haben. Übersteht der Wagen die Fahrt, wollen die drei ihn versteigern. Sämtliche Reisekosten tragen sie selbst, sodass jede Spende direkt dem Hospiz zugutekommt.

Das Spendenziel von 111.111,11 Euro spiegelt den skurrilen Charakter der Rallye wider – Teilnehmer setzen oft ungewöhnliche Summen als Ziel. Das Geld soll dem Hospiz helfen, schwerstkranke Kinder und ihre Familien in der Region zu betreuen.

Die Rallye wird sowohl die Belastbarkeit des Autos als auch den Durchhaltewillen des Teams auf die Probe stellen. Falls sie erfolgreich sind, könnte die Versteigerung ihres Fahrzeugs die Spendensumme noch weiter erhöhen. Alle Einnahmen kommen den lebenswichtigen Hospizdiensten für junge Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen zugute.

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