29 March 2026, 14:07

Moerser Tafel droht Schließung: Bis 2026 muss ein neuer Standort her

Plakat mit der Aufschrift "Brauchen die Armen die Hilfe ihrer Kinder?" mit Bildern.

Moerser Tafel droht Schließung: Bis 2026 muss ein neuer Standort her

Die Moerser Tafel steht vor ungewisser Zukunft

Die Moerser Tafel, eine seit über 25 Jahren aktive Lebensmitteltafel für die Region, muss um ihre Existenz bangen. Der Mietvertrag wurde gekündigt, sodass die Einrichtung ihren aktuellen Standort bis zum 30. September 2026 räumen muss. Ohne einen neuen Standort könnten viele bedürftige Anwohner:innen den Zugang zu lebenswichtigen Nahrungsmitteln verlieren.

Die Schließungsdrohung trifft die Tafel besonders hart, da sie für einkommensschwache Haushalte in Moers seit Jahrzehnten eine unverzichtbare Stütze ist. Jahr für Jahr versorgt sie Menschen in Not mit Lebensmitteln – darunter auch Mieter:innen in schlecht gedämmten Wohnungen, die unter hohen Energiekosten leiden. Allein in Nordrhein-Westfalen gibt es über 170 vergleichbare Tafeln, die rund 500 Ausgabestellen beliefern.

Angesichts der nahenden Frist sucht der Vorstand der Moerser Tafel verzweifelt nach Lösungen. Man hat sich bereits an die neu gewählte Bürgermeisterin Julia Zupancic gewandt, um Unterstützung bei der Suche nach Ersatzräumen zu erhalten. Sollte kein neuer Standort gefunden werden, droht Hunderten Menschen vorübergehend der Verlust ihrer Lebensmittelgrundlage.

Die Situation spiegelt die wachsenden Herausforderungen in der Region wider: Steigende Lebenshaltungskosten und unzureichender Wohnraum treiben immer mehr Familien in die Ernährungsunsicherheit. Gerade in den letzten Jahren ist die Arbeit der Tafel noch wichtiger geworden – ihr Wegfall würde die ohnehin angespannte soziale Versorgung weiter belasten.

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Bis Ende 2026 muss die Moerser Tafel umziehen, sonst droht die Schließung. Ein Wegfall hätte zur Folge, dass viele Menschen ohne regelmäßige Mahlzeiten auskommen müssten und das bereits überlastete Hilfenetz weiter unter Druck geriete. Der Vorstand setzt weiterhin auf die Hilfe der lokalen Behörden, um die lebenswichtigen Dienstleistungen für Bedürftige aufrechterhalten zu können.

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