Konrad Adenauers Vermächtnis: Wie er Deutschland nach 1945 neu prägte

Steinmeier ehrt Adenauers Leistungen zum 150. Geburtstag - Konrad Adenauers Vermächtnis: Wie er Deutschland nach 1945 neu prägte
Deutschlands erster Nachkriegsnachrichten, Konrad Adenauer, wäre heute 150 Jahre alt geworden. Geboren am 5. Januar 1876 in Köln, führte er das Land von 1949 bis 1963 durch eine prägende Phase des Wiederaufbaus. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier würdigte sein Erbe anlässlich des Jahrestags mit einer öffentlichen Ehrung.
Adenauer übernahm 1949 das Amt des Bundeskanzlers und lenkte die junge Bundesrepublik zurück in die Gemeinschaft der westlichen Nachrichten. Seine Politik konzentrierte sich auf die Aussöhnung mit ehemaligen Kriegsgegnern, darunter Frankreich, sowie auf Wiedergutmachungsleistungen an Israel. Trotz Widerständen trieb er zudem die Gründung der Bundeswehr voran, der neuen deutschen Streitkräfte.
Bundespräsident Steinmeier, der am Montag selbst 70 Jahre alt wurde, lobte Adenauers prägende Rolle für das moderne Deutschland. Der SPD-Politiker amtiert seit 2017 als Staatsoberhaupt. In seiner Rede betonte er Adenauers Entschlossenheit, die Nation wiederaufzubauen und ihr internationales Ansehen zurückzugewinnen. Der Jahrestag fällt in die Vorphase umfangreicher Gedenkveranstaltungen, die 2026 – 150 Jahre nach Adenauers Geburt – geplant sind. Seine Führung legte den Grundstein für Deutschlands Nachkriegsaufschwung und die europäische Einbindung des Landes.
Adenauers 14-jährige Kanzlerschaft hinterließ tiefgreifende Spuren in der politischen und wirtschaftlichen Ausrichtung Deutschlands. Seine Bemühungen um Versöhnung und Wiederaufbau prägen bis heute die Identität des Landes. Steinmeiers Würdigung unterstreicht den anhaltenden Einfluss Adenauers auf die deutsche Geschichte.

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