29 March 2026, 18:11

Gläbbich Quiz-Nacht verbindet Wissensspaß mit antirassistischem Engagement

Ein Plakat mit dem Text "27,1 % der Schüler identifizierten sich als rassisch oder ethnisch minderheiten" mit einer Weltkugel, die von Händen gehalten wird, umgeben von einer vielfältigen Gruppe von Menschen.

Gläbbich Quiz-Nacht verbindet Wissensspaß mit antirassistischem Engagement

Bergisch Gladbach veranstaltete am 19. März 2026 die 9. Gläbbich Quiz-Nacht

Mit 54 Teilnehmenden in 12 Teams lockte die Veranstaltung, die im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus stattfand, mit einer Mischung aus ernsthaften Themen und unterhaltsamer Quiz-Atmosphäre. Nadine Tavares und Natalie Tawamba Tessa führten durch den Abend und begeisterten das Publikum mit kniffligen wie auch humorvollen Fragen.

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Brigitta Opiela eröffnete die Quiz-Nacht, begrüßte alle Anwesenden und schloss sich anschließend dem Team Gläbbich One-Worlders an. Die Fragen reichten von lokalen Themen in Bergisch Gladbach bis hin zu gesellschaftlichen Fragestellungen. Im Fokus standen unter anderem die Erasmus-Schulen der Stadt, der Platz der Migrantinnen und Migranten sowie die Arbeit des Integrationsrats. Ein Block widmete sich zudem der Holocaust-Gedenkstätte, während andere Fragen Fluchtbewegungen, Integrationspolitik und Rassismus in Deutschland aufgriffen.

Ein Beitrag der Organisation Terre des Hommes unterstrich den antirassistischen Schwerpunkt der Veranstaltung. Zwischen den ernsten Diskussionen sorgten lockere Momente für eine lebendige Stimmung – etwa die Frage "Warum kann ein Bagger nicht schwimmen?" – die für Heiterkeit im Saal sorgte.

Der Abend verband Wissensvermittlung und Unterhaltung und regte gleichzeitig zum Nachdenken über gesellschaftliche Themen an, während er den Gemeinschaftsgeist stärkte. Die Quiz-Nacht brachte Teams zusammen, um wichtige Fragen in einem interaktiven Format zu diskutieren. Durch die Verbindung von lokaler Geschichte, sozialem Bewusstsein und Humor zeigte die Veranstaltung das Engagement Bergisch Gladbachs für Vielfalt und Inklusion. Organisator:innen und Teilnehmende verließen den Abend mit einem gemeinsamen Gefühl der Verbundenheit im Kampf gegen Rassismus und für eine gelungene Integration.

Quelle