07 April 2026, 14:13

Fünf Tonnen gerettete Lebensmittel schocken Dortmunds Rathausbesucher

Plakat an einer Wand mit einem Korb voller Karotten, Kartoffeln, Zwiebeln und Paprika mit der Aufschrift "Essen ist Munition - Verschwendet es nicht."

Fünf Tonnen gerettete Lebensmittel schocken Dortmunds Rathausbesucher

Gerettete Lebensmittel als eindrucksvolle Mahnung in Dortmund

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Am Samstag, dem 27. September 2025, stand in Dortmund eine beeindruckende Ausstellung geretteter Lebensmittel im Mittelpunkt. Die lokale Gruppe von foodsharing organisierte vor dem Rathaus eine Aktion, um auf das Ausmaß der Lebensmittelverschwendung aufmerksam zu machen. Über fünf Tonnen genießbarer Waren – an nur einem Tag gesammelt – wurden der Öffentlichkeit präsentiert.

Ziel der Veranstaltung war es, Besucher über Lebensmittelverschwendung und deren Vermeidung zu informieren. Interessierte konnten an einem "Smoothie-Fahrrad" selbst Getränke mixen oder an interaktiven Stationen mehr über den Wert von Nahrungsmitteln erfahren. Mehr als 400 Kisten mit Obst, Gemüse und Backwaren waren für die Schau arrangiert – alles wurde später verteilt, um Verderb zu verhindern.

Die Dortmunder Entsorgungsgesellschaft EDG unterstützte die Initiative, indem sie 1.000 Stoffbeutel für die Lebensmittelverteilung zur Verfügung stellte. Dennis Görlich, Vorsitzender von foodsharing Dortmund e.V., zeigte sich überrascht über die schiere Menge der geretteten Ware. Allerdings bemängelte er das Fehlen von Vertretern aus Rat oder Stadtverwaltung – trotz der zentralen Lage direkt vor dem Rathaus.

Am Ende des Tages werteten die Organisatoren die Aktion als Erfolg: Die Bildungsangebote stießen auf großes Interesse, und durch die großflächige Verteilung ging keine der geretteten Lebensmittel verloren. Die Veranstaltung hinterließ spürbare Wirkung – fünf Tonnen Nahrungsmittel wurden vor der Entsorgung bewahrt, und Hunderte Besucher beteiligten sich. Nun blicken die Initiatoren auf künftige Projekte, um die erreichte Aufmerksamkeit weiter zu nutzen. Dass jedoch keine Kommunalpolitiker anwesend waren, blieb für die Aktivisten ein kritischer Punkt.

Quelle