04 April 2026, 04:07

Evonik-Aktie unter Druck trotz Insider-Käufen durch Führungskräfte

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Evonik-Aktie unter Druck trotz Insider-Käufen durch Führungskräfte

Evonik Industries verzeichnet Insider-Käufe – doch die Aktie bleibt unter Druck

Bei Evonik Industries gibt es eine Welle von Insider-Käufen, während die Aktie des Konzerns weiterhin schwächelt. Zwei Führungskräfte haben kürzlich Unternehmensanteile erworben – ein mögliches Zeichen für internes Vertrauen in die Geschäfte. Gleichzeitig hat der Chemiekonzern seine Finanzprognose für das kommende Quartal jedoch nach unten korrigiert.

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Claudine Mollenkopf, die im April in den Vorstand von Evonik berufen wurde, investierte 95.875 Euro in 6.500 Aktien. Auch Thomas Wessel, der langjährige Personalvorstand, kaufte im vergangenen Monat 2.999 Anteile. Solche Insider-Geschäfte deuten oft darauf hin, dass die tatsächliche Performance eines Unternehmens besser sein könnte, als der aktuelle Aktienkurs vermuten lässt.

Der Kurs der Evonik-Aktie ist in den letzten Wochen kontinuierlich gefallen. Noch zu Jahresbeginn hatte sich das Papier seit Ende März um 12 Prozent erholt und sogar ein Sechs-Monats-Hoch erreicht. Doch der Abwärtstrend setzte sich fort, nachdem Evonik seine Prognose für das dritte Quartal nach unten revidierte. Nun erwartet das Unternehmen ein bereinigtes EBITDA von nur noch 420 bis 460 Millionen Euro – deutlich unter den früheren Markterwartungen von 500 Millionen Euro. Im Vorquartal hatte der Konzern noch ein Ergebnis von 577 Millionen Euro ausgewiesen.

Analysten des Aktionär raten zur Vorsicht und empfehlen Anlegern, abzuwarten, bis sich die operative Perspektive und Marktposition von Evonik deutlicher erholt. Dennoch gibt es Grund zu vorsichtigem Optimismus: Aktuelle Schritte von BASF sowie die Übernahme von OxyChem durch Berkshire Hathaway deuten auf mögliche Besserung in der Chemiebranche hin.

Die angepasste Prognose von Evonik spiegelt ein schwächeres als erwartet Quartal wider. Die Käufaktivitäten von Mollenkopf und Wessel könnten auf internes Vertrauen hindeuten, doch der anhaltende Kursrückgang signalisiert weiterhin Unsicherheit. Anleger beobachten nun genau, ob sich eine Trendwende abzeichnet.

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