Zanders-Gelände wird zum modernen Öko-Quartier mit neuem Bach und Energieversorgung
Julian SchmitzZanders-Gelände wird zum modernen Öko-Quartier mit neuem Bach und Energieversorgung
Die Pläne zur Umwandlung des Zanders-Geländes in ein modernes Stadtquartier nehmen konkrete Formen an. Die Neugestaltung umfasst Abrissarbeiten, ökologische Aufwertungen und ein neues Energiesystem. Nun haben die Verantwortlichen zentrale Schritte und die voraussichtlichen Kosten des Projekts skizziert.
Einer der ersten großen Maßnahmen wird der Abriss der ehemaligen Tischlerei an der Mainstreet sein. Das Gebäude ist stark mit Schadstoffen belastet, weshalb ein Rückbau unvermeidbar ist. Die Zanders Entwicklungsgesellschaft (ZEG) hat bereits 7,4 Millionen Euro für die Beseitigung von Nebengebäuden auf dem gesamten Areal eingeplant.
Ein neuer Bachlauf soll das Quartier von Norden nach Südosten durchziehen. Dieses Gewässer ist Teil umfassender ökologischer Aufwertungen, die für das Gebiet vorgesehen sind.
Zudem plant die Stadt gemeinsam mit Belkaw die Gründung der energy GL GmbH. Das neue Unternehmen wird die nicht-fossile Energieversorgung für das gesamte Zanders-Viertel steuern. Während die genauen Gesamtkosten für die komplette Umgestaltung noch nicht feststehen, lagen vergleichbare Sanierungsprojekte in der Region zwischen 14 und 18 Millionen Euro. Zum Vergleich: Ein separates kommunales Vorhaben in Gremmendorf wurde mit 9,68 Millionen Euro veranschlagt.
Im Rahmen der Zanders-Neuentwicklung werden belastete Gebäude abgerissen, ein Bachlauf wiederhergestellt und ein eigener Energieversorger geschaffen. Mit bereits bewilligten Abrisskosten und laufenden Energieplanungen schreitet das Projekt voran. Die endgültige Kostenkalkulation hängt von weiteren Gutachten und dem Fortschritt der Arbeiten ab.






