DLRG Herford rüstet Einsatzfahrzeug mit neuer Funktechnik auf
DLRG Herford erhält Fördergelder für Rettungseinsätze
Die DLRG Herford, eine lokale Wasserrettungsorganisation mit fast 700 Mitgliedern, hat eine finanzielle Unterstützung für ihre Rettungsmissionen erhalten. Eine Spende der Stiftung Zukunft im Wittekindkreis ermöglichte die Aufrüstung des Einsatzleitfahrzeugs mit neuer Funktechnik. Die Organisation spielt eine zentrale Rolle in der Wasserrettung an der Ostseeküste und darüber hinaus.
Die DLRG Herford ist seit langem ein unverzichtbarer Bestandteil der Wasserrettung in Nordrhein-Westfalen. Seit 2008 ist die Gruppe offiziell in die Landespläne für die Wasserrettung eingebunden. Zu ihren Aufgaben gehören Schwimmkurse, die Absicherung von Veranstaltungen sowie der Einsatz von Rettungsschwimmern an der Küste.
Durch die Förderung der Stiftung wurde das Einsatzleitfahrzeug modernisiert, das nun sowohl als Basis für die Ehrenamtlichen als auch als Unterstützungseinheit für Motorrettungsboote dient. Kai Müller, Einsatzleiter der DLRG, betonte, dass die neue Funkausrüstung die Kommunikation mit anderen Rettungskräften deutlich verbessern werde.
Zu den wichtigsten Ressourcen der Gruppe zählt die Black Pearl, ein Hochwasserrettungsboot, das in überfluteten Gebieten bis zu 900 Kilogramm transportieren kann. Zudem verfügt die DLRG über ein Wasserrettungsfahrzeug, das speziell für den Transport von Booten und Ausrüstung zu Einsatzorten konzipiert ist. Marco Bartusch, der Ortsvorsitzende, dankte der Stiftung für ihre Unterstützung, während der Kreis-Kassenwart Ralf Stölting die effiziente Mittelverwendung der DLRG und den Wert der ehrenamtlichen Arbeit lobte.
Mit rund 300 Kindern und Jugendlichen unter ihren 700 Mitgliedern bildet die DLRG Herford weiterhin die nächste Generation von Lebensrettern aus.
Die modernisierte Ausrüstung wird der DLRG Herford helfen, in Notfällen noch schneller und effektiver zu reagieren. Die Förderung der Stiftung ermöglicht eine bessere Koordination zwischen den Rettungsteams bei kritischen Einsätzen. In den vergangenen fünf Jahren sind keine weiteren Projekte der Stiftung Zukunft im Wittekindkreis im Bereich Wasserrettung oder Katastrophenschutz öffentlich bekannt geworden.






