Charlene White verteidigt Meghan Markle gegen öffentliche Hetze und teilt eigene Kämpfe
Lukas RichterCharlene White verteidigt Meghan Markle gegen öffentliche Hetze und teilt eigene Kämpfe
ITV-Moderatorin und Loose Women-Panelistin Charlene White verteidigt Herzogin von Sussex
Die ITV-Moderatorin und Loose Women-Panelistin Charlene White hat sich öffentlich für die Herzogin von Sussex, Meghan Markle, eingesetzt. Ihre Äußerungen folgen auf ein Interview, in dem Meghan Markle dem ITV-Journalisten Tom Bradby von ihren Kämpfen mit der öffentlichen Kritik berichtete. White, die selbst immer wieder Ziel von Vorwürfen war, bezeichnete die unablässige Fokussierung auf die Herzogin als "schädliche öffentliche Besessenheit".
White sprach auch offen über ihre eigenen psychischen Belastungen, darunter die emotionale Erschöpfung nach dem Suizid ihres Vaters. Sie betonte, wie wichtig Ehrlichkeit und Selbstfürsorge seien, und gab zu, dass sie sich nicht mehr ständig stark zeigen müsse.
Die Herzogin von Sussex hatte kürzlich in einem offenen ITV-Interview über die Drucksituation im königlichen Umfeld gesprochen. Seit sie und Prinz Harry 2020 ihren Rückzug aus den königlichen Pflichten – von Medien als "Megxit" bezeichnet – vollzogen, ist die öffentliche Stimmung zunehmend feindselig geworden. Branchenvertreter kritisierten das Paar, während Netflix die fünfjährige Zusammenarbeit beendete und niedrige Einschaltquoten sowie Kommunikationsprobleme als Gründe nannte. Soziale Medien befeuerten sowohl ihre PR-Bemühungen als auch die Gegenreaktion – etwa bei Meghans Engagement während der Waldbrände in Los Angeles 2018, das unter die Lupe genommen wurde.
White kennt solche öffentlichen Anfeindungen aus eigener Erfahrung. 2021 sah sie sich mit Forderungen nach ihrer Entlassung konfrontiert, nachdem sie im Fernsehen bewusst keine Mohnblume zum Gedenktag getragen hatte – eine Entscheidung, die mit strengen Neutralitätsregeln im Zusammenhang mit ihrer Wohltätigkeitsarbeit zusammenhing. Trotz wachsender emotionaler Widerstandsfähigkeit räumte sie ein, dass die ständige Kritik an ihr zehrt. Erst kürzlich nahm sie sich eine Auszeit, nachdem sie emotional erschöpft war, und erkannte, dass sie ihre Nöte nicht länger verbergen konnte.
In ihren jüngsten Stellungnahmen verurteilte White die Art und Weise, wie mit der Herzogin von Sussex umgegangen wird. Sie nannte die öffentliche Fixierung auf Meghan ein "giftiges Spektakel" und forderte die Menschen auf, über sie zu sprechen, ohne auf Klicks aus zu sein oder Negativität zu verbreiten. Whites eigener Weg hat sie dazu gebracht, ihre psychische Gesundheit in den Vordergrund zu stellen – und anzuerkennen, dass Verletzlichkeit keine Schwäche ist.
Whites Unterstützung für die Herzogin von Sussex wirft ein Licht auf das größere Problem der öffentlichen Bewertung von Frauen in der Öffentlichkeit. Beide wurden mit harter Kritik konfrontiert, wenn auch aus unterschiedlichen Positionen. Für White ist das offene Sprechen über psychische Gesundheit und Verlust mittlerweile zu einem Teil ihres Engagements geworden.
Die Haltung der Moderatorin spiegelt auch einen wachsenden Aufruf zu einem mitfühlenderen Diskurs wider. Während sie weiterhin ihre eigenen Herausforderungen meistert, erinnern ihre Worte daran, welch menschlichen Preis die Schlagzeilen oft haben.






