21 March 2026, 06:05

Deutsche Großstädte ächzen unter wachsender Flut an Ordnungsverstößen

Plakat mit der Aufschrift "Präsident Bidens Strategie zur Prävention von Waffengewalt" vor einer Stadtkulisse

Deutsche Großstädte ächzen unter wachsender Flut an Ordnungsverstößen

Deutsche Städte kämpfen mit steigenden Beschwerden über Ordnungswidrigkeiten

Von wildem Müllablagern bis zu illegaler Abfallentsorgung – in deutschen Großstädten häufen sich die Meldungen über Verstöße gegen die öffentliche Ordnung. Allein in den vergangenen fünf Jahren stiegen die gemeldeten Vorfälle in Metropolen wie Berlin, München und Hamburg um 25 bis 40 Prozent. Die CDU hat nun neue Maßnahmen vorgeschlagen, um die örtlichen Ordnungsämter zu stärken und die wachsenden Herausforderungen zu bewältigen.

Deutlicher Anstieg bei Ordnungsverstößen

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Zwischen 2021 und 2025 nahmen die Beschwerden über öffentliche Belästigungen in ganz Deutschland deutlich zu. In Berlin stieg die Zahl um 35 Prozent, in München um 28 Prozent und in Hamburg sogar um 42 Prozent, wie aus Daten von Umweltbehörden und Initiativen wie Saubere Stadt hervorgeht. Als Gründe gelten unter anderem die vereinfachte Online-Meldung von Verstößen sowie das Bevölkerungswachstum. Gleichzeitig haben die Ordnungsämter mit kurzfristigen Regelverletzungen und eskalierenden Konflikten bei Veranstaltungen zu kämpfen.

CDU fordert klarere Befugnisse und besseren Schutz

Die Christdemokraten argumentieren, dass die Behörden dringend rechtlich klarere Handlungsmöglichkeiten benötigen. Zwar haben sich ihre Aufgaben in den letzten Jahren erweitert, doch veraltete Vorschriften erschweren oft ihre Arbeit. Die Partei fordert nun rechtssichere Kompetenzen sowie einen besseren Schutz für Mitarbeiter in Konfliktsituationen.

Um Brennpunkte der Kriminalität gezielt zu bekämpfen, schlägt die CDU den Einsatz von Videoüberwachung vor – stets unter Einhaltung des Datenschutzes. Zudem soll moderne Technik helfen, Problemzonen zu überwachen und zu dokumentieren. Allerdings betont die Partei, dass neue Gesetze die praktischen Erfahrungen der Kommunen widerspiegeln müssen, um Umsetzungsprobleme zu vermeiden.

Modernisierung der Ordnungsämter als zentrales Ziel

Die CDU sieht in den geplanten Gesetzesänderungen einen wichtigen Schritt, um die Ordnungsbehörden zukunftsfähig zu machen. Ihre Vorschläge zielen auf praxisnahe Lösungen ab – von Überwachungstechnik bis zum Schutz der Mitarbeiter –, um die zunehmenden Verstöße effektiv zu ahnden. Ziel ist es, Regelungen zu schaffen, die im Arbeitsalltag funktionieren und gleichzeitig für saubere, geordnete Städte sorgen.

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