Balkon-Solaranlagen boomen: Warum 2024 der perfekte Zeitpunkt für Mieter und Eigentümer ist

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Ein Plakat mit einem Haus mit Solarpanelen auf dem Dach, das Steuergutschriften von bis zu 30 % für die Installation von Dachsolaranlagen bewirbt.Admin User

Balkon-Solaranlagen boomen: Warum 2024 der perfekte Zeitpunkt für Mieter und Eigentümer ist

Balkon-Solaranlagen erleben in Deutschland einen Boom – veraltete Mythen sind längst widerlegt. Durch technologische Fortschritte, vereinfachte Gesetze und mehr Flexibilität haben sich die solarkon balkonkraftwerke zu einer praktischen Lösung für Eigentümer wie Mieter entwickelt. Über 1,15 Millionen Haushalte haben sie bereits installiert – ein klarer Beweis, dass es sich längst nicht mehr um eine Nischenlösung handelt.

Rechtliche Erleichterungen 2024 machen die Installation noch einfacher. Die Bundesnetzagentur verlangt seitdem nur noch eine Registrierung im Marktstammdatenregister (MaStR) – die bisher notwendige separate Meldung an die Netzbetreiber entfällt. Ein kurzes Online-Formular, das nur wenige Minuten in Anspruch nimmt, genügt.

Mit dem Solarpaket I der Bundesregierung, das der Bundestag am 26. April verabschiedete, kamen weitere Vorteile hinzu. Seit dem 16. Mai gilt eine erhöhte Einspeisegrenze von 800 Watt, und seit dem 1. Januar 2023 fällt auf die Anlagen keine Mehrwertsteuer mehr an. Mieter und Eigentümer erhielten zudem klare rechtliche Ansprüch auf die Installation – geregelt in §554 BGB und §20 WEG. Pauschale Verbote durch Vermieter sind damit nicht mehr zulässig, und rein ästhetische Bedenken reichen als Ablehnungsgrund nicht mehr aus.

Moderne Halterungssysteme passen auf fast jeden Balkontyp – ob Holzgeländer oder Stahlbrüstung. Die meisten Anlagen werden über eine normale Schuko-Steckdose betrieben und sind für Module bis 960 Watt ausgelegt, wobei die Sicherheit des Wechselrichters entscheidend bleibt. Auch für Mieter lohnt sich die Investition: Die Module erfordern keine dauerhaften Veränderungen und können beim Umzug einfach mitgenommen werden. Selbst Haushalte, die tagsüber nicht zu Hause sind, profitieren, da Geräte während der sonnenreichsten Stunden betrieben werden können. Das reduziert den Grundstromverbrauch und macht die Anlagen für ein breites Publikum attraktiv.

Mit vereinfachter Anmeldung, stärkerem rechtlichem Schutz und flexiblen Designs sind Balkon-Solaranlagen heute eine etablierte Option. Die bundesweit über 1,15 Millionen Installationen unterstreichen ihre wachsende Bedeutung für die deutsche Energiewende. Mieter und Eigentümer können sie nun mit weniger Hürden denn je nutzen.

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