22 March 2026, 04:06

Zehntausende Kurden feiern Nowruz in Bonn mit Frieden und Farbenpracht

Eine große Gruppe von Menschen geht eine Straße entlang und hält kurdische Flaggen in den Händen, während Laternenmasten und Gebäude mit Fenstern die Straße säumen und Texttafeln im Hintergrund zu sehen sind.

Zehntausende Kurden feiern Nowruz in Bonn mit Frieden und Farbenpracht

Zehntausende Kurden versammelten sich an diesem Wochenende in Bonn, um Nowruz, das traditionelle Neujahrsfest, zu feiern. Die Feierlichkeiten füllten den Rheinaupark mit farbenfrohen Darbietungen, Musik und Aufrufen zu Frieden in den kurdischen Regionen. Die Polizei meldete keine Zwischenfälle während der Veranstaltung.

Über 50.000 Menschen nahmen an dem Fest teil, viele von ihnen waren aus verschiedenen Teilen Deutschlands und Nachbarländern angereist. Die Menge trug bunte, festliche Kleidung, während kurdische Flaggen über Schultern drapiert oder an Autos befestigt waren. Die Stimmung blieb den ganzen Tag über lebendig, aber geordnet.

Die Organisatoren präsentierten die Zusammenkunft als friedliche Kundgebung für Stabilität in den kurdischen Gebieten Syriens, des Irans und des Iraks. Nowruz selbst wird von mehr als 300 Millionen Menschen weltweit gefeiert – von den Balkanländern bis nach Zentralasien. Zwar liegen für 2024 keine genauen Teilnehmerzahlen aus den traditionellen Kernregionen vor, Schätzungen zufolge beteiligten sich jedoch Hundertmillionen in Ländern wie dem Iran, Afghanistan und Tadschikistan an den Feierlichkeiten.

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Die Veranstaltung in Bonn zählte zu den größten kurdischen Neujahrsfeiern in Europa. Die Teilnehmer teilten Mahlzeiten, führten Tänze auf und betonten die kulturelle Einheit. Die Behörden bestätigten, dass die Feier ohne Vorfälle verlief.

Das Fest in Bonn unterstrich die kulturelle Bedeutung von Nowruz für kurdische Gemeinschaften weltweit. Da es keine Meldungen über Störungen gab, festigte die Veranstaltung ihren Ruf als Moment der Freude und der Solidarität. Ähnliche Feiern fanden in Regionen statt, in denen der Feiertag tief verwurzelt ist, auch wenn genaue Zahlen inoffiziell bleiben.

Quelle