18 March 2026, 18:07

Wuppertal bekommt neuen Polizeibeirat für mehr Bürgerbeteiligung und Vertrauen

Polizisten in schwarzen Uniformen und Masken stehen vor einer Menge während einer Demonstration, mit einer Brücke und einem Gebäude im Hintergrund.

Wuppertal bekommt neuen Polizeibeirat für mehr Bürgerbeteiligung und Vertrauen

Neuer Polizeibeirat für die Kreispolizeibehörde Wuppertal konstituiert sich

Am 17. März 2026 trat der neu gegründete Polizeibeirat der Kreispolizeibehörde Wuppertal zu seiner ersten Sitzung zusammen. Das Gremium soll die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Kommunalverwaltung und Bürgerschaft stärken. Zu seinen Aufgaben gehört es, den Polizepräsidenten in zentralen Entscheidungen mit regionaler Bedeutung zu beraten.

Der Beirat setzt sich aus elf Mitgliedern zusammen, die von den Stadträten Wuppertals, Remscheids und Solingens ernannt wurden. Zum Vorsitzenden wurde Hans-Hermann Lücke aus Wuppertal gewählt. Das Gremium muss bei grundlegenden Veränderungen – etwa bei der Eröffnung oder Schließung von Polizeidienststellen, Infrastrukturprojekten oder neuen sozialen Dienstleistungen – konsultiert werden.

Darüber hinaus fungiert der Beirat als Vermittler: Er sammelt Anliegen und Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger und leitet diese an die Polizei weiter. Ein zentrales Anliegen ist der Aufbau von Vertrauen zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Das Modell wurde zunächst in Wuppertal erprobt und anschließend auf 15 weitere Polizeibehörden in Nordrhein-Westfalen ausgeweitet.

Seit den Kommunalwahlen im September 2024 wurden ähnliche Gremien in Städten wie Köln, Düsseldorf und Dortmund eingerichtet. Bis Anfang 2026 sollen alle Beiräte ihre Arbeit vollumfänglich aufnehmen.

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Für Medienanfragen bleibt die Pressestelle der Polizei Wuppertal unter der Rufnummer +49 202 284 2020 oder per E-Mail an [email protected] der zentrale Ansprechpartner. Die Arbeit des Beirats wird künftig polizeiliche Entscheidungen in der Region mitprägen. Seine Gründung markiert einen Schritt hin zu mehr Bürgerbeteiligung in Fragen der inneren Sicherheit.

Quelle