22 April 2026, 22:08

Woelkis Vertrauensverlust in Köln erreicht dramatischen Tiefpunkt

Schwarzes und weißes Zeichnung eines bärtigen Mannes in einem schwarzen Gewand und Hut, identifiziert als Gründer der katholischen Kirche.

Woelkis Vertrauensverlust in Köln erreicht dramatischen Tiefpunkt

Die Zustimmung zu Kardinal Rainer Maria Woelki in Köln ist auf einen historischen Tiefstand gesunken. Nach elf Jahren im Amt zeigt eine neue Umfrage, dass seine Führung in der Bevölkerung der Stadt auf breite Ablehnung stößt.

Laut der aktuellen Forsa-Umfrage sind nur noch drei Prozent der Kölner mit Woelkis Amtsführung zufrieden. Besonders ausgeprägt ist die Kritik bei jüngeren Menschen: In der Altersgruppe der 16- bis 29-Jährigen äußerte kein einziger Befragter Zustimmung. Ältere Jahrgänge zeigen etwas mehr Unterstützung – fünf Prozent der 45- bis 59-Jährigen und sechs Prozent der über 60-Jährigen stehen hinter dem Kardinal.

Der Vertrauensverlust beschränkt sich jedoch nicht auf die allgemeine Bevölkerung. Selbst innerhalb der Kölner Katholiken verliert Woelki zunehmend die Rückendeckung seiner Kernanhänger. 83 Prozent aller Befragten gaben an, entweder weniger zufrieden oder überhaupt nicht zufrieden zu sein.

Forsa-Chef Manfred Güllner bezeichnete die Ergebnisse als "Katastrophe" – sowohl für die Kirche als auch für den Kardinal. Solch niedrige Zustimmungswerte von unter zehn Prozent seien selbst bei unbeliebten Politikern selten zu beobachten.

Die Umfrage unterstreicht einen drastischen Vertrauensverlust nach mehr als einem Jahrzehnt unter Woelkis Führung. Mit einer Zustimmung nahe null bei jüngeren Einwohnern und minimaler Unterstützung in älteren Bevölkerungsgruppen deuten die Ergebnisse auf eine breite Ablehnung seiner Rolle hin. Angesichts der wachsenden Unzufriedenheit in allen Altersgruppen erscheint die Position des Kardinals zunehmend prekär.

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