VW Logistics reformiert Lieferketten: Wie das Unternehmen Krisen meistert
Julian SchmitzVW Logistics reformiert Lieferketten: Wie das Unternehmen Krisen meistert
Volkswagen Group Logistics ergreift Maßnahmen zur Verbesserung der Abläufe angesichts anhaltender Störungen
Die Volkswagen Group Logistics unternimmt Schritte, um ihre Operations zu optimieren – vor dem Hintergrund fortlaufender Herausforderungen in den Bereichen Versand, Fahrzeuglogistik und allgemeines Supply-Chain-Management. Das Unternehmen investiert nun in eine bessere Kapazitätsplanung und die Abstimmung mit Partnern, um seine Dienstleistungen zwischen Europa und Nordamerika zu stärken.
Während der jüngsten Chipknappheit steuerte die Group Logistics die Zuteilung von Halbleitern mit Bedacht. Spezielle Verantwortliche wurden eingesetzt, um jede Phase der Lieferkette und der Produktion zu überwachen. Dieser Ansatz half, in einer schwierigen Phase ein gewisses Maß an Stabilität zu wahren.
Darüber hinaus erweitert das Unternehmen die Transparenz tief in die Zulieferkette der Stufe N hinein. Kritische Komponenten – darunter Batteriezellen und -module – werden nun engmaschiger überwacht. Diese Maßnahmen sollen Engpässe bereits im Vorfeld verhindern.
Um bestehende Verzögerungen zu bewältigen, hat Group Logistics Teile des Fahrzeugtransports auf das Straßennetz verlagert. Zudem wurden zusätzliche direkte Lkw-Kapazitäten in Auftrag gegeben. Diese Schritte adressieren akute Verteilungsprobleme, während gleichzeitig an langfristigen Lösungen gearbeitet wird.
Simon Motter, Geschäftsführer der Volkswagen Group Logistics, räumt ein, dass es in der Vergangenheit Defizite bei der Prognose von Kapazitäten in der Fahrzeuglogistik gab. Das Unternehmen führt nun neue Prozesse ein, um die Vorhersagen zu verbessern. Motter betont zudem die Widerstandsfähigkeit der Mitarbeiter, die trotz wiederholter Störungen anpassungsfähig geblieben seien.
Im Fokus der Bemühungen steht eine bessere Steuerung der Vorlaufzeiten, um die Bestände an Fertigfahrzeugen zu beeinflussen und die Kapitalkosten zu senken. Durch optimierte Prognose- und Reaktionsstrategien will die Volkswagen Group Logistics künftige logistische Herausforderungen effektiver meistern. Die Mitarbeiter haben bereits unter Beweis gestellt, dass sie bei Bedarf alternative Lösungen entwickeln können.






