Solinger Spenden für Brot für die Welt sinken um elf Prozent
„Brot für die Welt“ verzeichnet Rückgang bei Spenden aus Solingen
Die Hilfsorganisation Brot für die Welt, das globale Werk der evangelischen Kirchen in Deutschland, registrierte im Jahr 2022 einen Rückgang der Spenden aus Solingen. Die Organisation fördert nachhaltige Projekte zur Bekämpfung von Hunger, Armut und Ungleichheit weltweit. Ihre Arbeit erstreckt sich auf fast 90 Länder und umfasst rund 1.800 Initiativen.
Seit ihrer Gründung im Jahr 1959 finanziert sich Brot für die Welt maßgeblich durch private Zuwendungen. 2022 spendeten die Bürgerinnen und Bürger Solingens insgesamt 79.542,50 Euro an die Organisation – ein Rückgang um 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Noch vor der Pandemie, im Jahr 2019, hatten die privaten Spenden aus Solingen 65.810,04 Euro betragen. Eine zentrale Rolle bei der Spendenakquise spielten dabei die Gottesdienste am Heiligabend. Allein 2022 brachten diese Veranstaltungen fast 21.000 Euro für die Organisation ein.
Im vergangenen Jahr kehrten zudem die Präsenzgottesdienste zu Weihnachten in alle Gemeinden zurück – nach zwei Jahren mit pandemiebedingten Einschränkungen.
Brot für die Welt bleibt weiterhin auf lokale Unterstützung für seine globalen Projekte angewiesen. Der Spendenrückgang aus Solingen unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen für die Organisation. Ihr Engagement konzentriert sich weiterhin auf langfristige Lösungen in Gemeinschaften weltweit.
