16 April 2026, 06:07

Solingen plant Service "Stadtgesellschaft" für Vereine und Ehrenamtliche

Ein Diagramm, das die kommunale Rechenschaftspflicht mit drei interconnected Circles um den zentralen Satz herum zeigt, mit fetter Schrift und leuchtenden Farben.

Solingen plant Service "Stadtgesellschaft" für Vereine und Ehrenamtliche

Neuer städtischer Service "Stadtgesellschaft" in Solingen geplant – Unterstützung für Vereine und Ehrenamt

In Solingen wurde ein neuer städtischer Service mit dem Namen Stadtgesellschaft vorgeschlagen, der lokale Vereine und ehrenamtliches Engagement fördern soll. Wie Flemm darlegte, umfasst das Aufgabenspektrum des Services unter anderem das Stadtmarketing, Partnerschaften sowie Integrationsarbeit. Zudem regte er an, dass die Stadt mobile Sicherheitsbarrieren anschafft, die Vereine kostenlos ausleihen können. Dadurch ließen sich Veranstaltungen sicherer gestalten, ohne dass die Organisatoren zusätzliche Kosten tragen müssten.

Die Initiative stößt bereits auf Zustimmung bei lokalen Gruppen. Leonhard von den Steinen, Vorsitzender des Clubs der Behinderten und ihrer Freunde Solingen, begrüßte die Idee einer Koordinierungsstelle insbesondere für kleinere Vereine. Philipp Müller von der Initiative Kreis Solingen unterstützte den Vorschlag ebenfalls und forderte eine verlässliche Struktur, da standardisierte Antragsverfahren in der Stadt derzeit nicht möglich seien.

Allerdings gab es auch Bedenken zur Finanzierung. Nurten Öztürk, Koordinatorin des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Solingen, hinterfragte, wie der Service angesichts der hohen Schuldenlast der Stadt finanziert werden solle. Flemm betonte daraufhin sein Engagement für die Stärkung des sozialen Sektors und des Ehrenamts in Solingen.

Der neue Service soll als direkte Schnittstelle zwischen dem Bürgermeisteramt und lokalen Gruppen fungieren. Flemm argumentierte, dass dadurch die Unterstützung effizienter gestaltet und der bürokratische Aufwand für Vereine verringert werde – etwa bei der Organisation von Veranstaltungen oder Projekten.

An der Diskussion nahmen Vertreter verschiedener Organisationen teil. Viele wiesen auf den Bedarf an besserer Koordination hin, insbesondere für kleinere Gruppen, die mit Antragsformularen und Fördermittelbeantragungen kämpfen. Der Vorschlag wird nun von der Stadtverwaltung weiter geprüft.

Falls genehmigt, würde Stadtgesellschaft zu einer zentralen Anlaufstelle für das Solinger Ehrenamt avancieren. Vereine könnten dann kostenlos Sicherheitsbarrieren ausleihen, Beratung zu Fördermitteln erhalten und Unterstützung beim Marketing in Anspruch nehmen. Die nächsten Schritte hängen davon ab, wie die Stadt die finanziellen Fragen klärt und das Konzept konkret ausarbeitet.

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