13 April 2026, 16:07

Scharfe Munition im Handgepäck: US-Tourist am Flughafen Köln/Bonn gestoppt

Polizeibeamter in Uniform mit Pistole in einem Flughafen-Terminal umgeben von Menschen und Gepäckstücken, mit Gepäckwagen, Deckenleuchten, Pfosten, Texttafeln und Glaswänden im Hintergrund.

Scharfe Munition im Handgepäck: US-Tourist am Flughafen Köln/Bonn gestoppt

65-Jähriger US-Amerikaner am Flughafen Köln/Bonn mit scharfer Munition im Handgepäck gestoppt

Am Flughafen Köln/Bonn wurde ein 65-jähriger US-Amerikaner von der Sicherheitskontrolle angehalten, nachdem in seinem Handgepäck eine scharfe 9-Millimeter-Patrone entdeckt worden war. Der Vorfall löste Ermittlungen aus; die Behörden bestätigten, dass es sich um funktionsfähige Munition handelte.

Bei einer Routinekontrolle des Kabinengepäcks des Mannes hatten Sicherheitskräfte die Patrone bemerkt. Auf Nachfrage gab der Reisende an, Hobby-Schütze zu sein, konnte jedoch nicht erklären, wie die Munition in sein Gepäck gelangt war.

Bundespolizisten prüften die Patrone und bestätigten, dass sie scharf war. Nach deutschem Recht ist das Mitführen solcher Gegenstände in den Sicherheitsbereich eines Flughafens mit schweren Strafen belegt. Gegen den Mann wurde ein Verfahren nach dem Waffengesetz und dem Luftsicherheitsgesetz eingeleitet; die Munition wurde beschlagnahmt.

Nach Hinterlegung einer Kaution in Höhe von 500 Euro durfte er seine Reise fortsetzen. Der Flug nach Palma de Mallorca startete planmäßig.

Der Fall geht nun an die Staatsanwaltschaft; dem Mann drohen mögliche rechtliche Konsequenzen. Die Behörden wiesen Reisende erneut darauf hin, dass das Mitführen verbotener Gegenstände in Sicherheitsbereichen – unabhängig von der Absicht – strafrechtliche Folgen haben kann.

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