25 March 2026, 12:08

Scarlett Johansson und Jonathan Bailey lösen mit platonischem Kuss Debatte aus

Eine Zeichnung eines Mannes und einer Frau, die sich umarmen und küssen, mit einem Schädel im Hintergrund.

Scarlett Johansson und Jonathan Bailey lösen mit platonischem Kuss Debatte aus

Ein freundschaftlicher Kuss zwischen den Schauspielern Scarlett Johansson und Jonathan Bailey bei einer aktuellen Filmpremiere hat eine neue Debatte über platonische Zuneigung ausgelöst. Die Geste, die während der Werbung für Jurassic World: Rebirth festgehalten wurde, ist Teil eines größeren Trends, bei dem Prominente nicht-romantische Küsse als Zeichen enger Freundschaft in der Öffentlichkeit zeigen. Sowohl Körpersprache-Experten als auch Stars äußern sich nun zu dem kulturellen Wandel hinter diesen Zuneigungsbekundungen.

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Der Moment ereignete sich auf dem roten Teppich, als Johansson und Bailey sich beim Posieren für Fotos küssten. Bailey verteidigte später den Austausch und erklärte, das Leben sei zu kurz, um Liebe nicht auf verschiedene Weisen auszudrücken. Seine Worte spiegeln eine wachsende Akzeptanz platonischer Küsse in der westlichen Popkultur wider, wo auch Persönlichkeiten wie Hannah Waddingham, Gigi Hadid und Madonna weibliche Freundinnen in der Öffentlichkeit geküsst haben.

Colin Jost, Johannssons Ehemann, zerstreute alle Spekulationen über den Kuss. Er scherzte, die Leute würden oft überreagieren, wenn sich Freunde auf diese Weise begrüßten, und fügte hinzu, dass Baileys offen schwule Orientierung jede vermutete romantische Rivalität ausschließe. Seine lockere Reaktion entsprach der Einschätzung der Körpersprache-Expertin Judi James, die solche Küsse als urtümliches Ritual der Verbundenheit und nicht als sexuelle Handlung beschrieb.

James erklärte, dass diese Gesten dazu dienten, Freundschaften zu festigen und Stress abzubauen – ein Verhalten, das Parallelen zum Tierreich aufweise. Primaten etwa nutzten ähnliche Handlungen, um soziale Bindungen zu stärken und ein Gefühl der Sicherheit zu schaffen. Der Trend beschränkt sich nicht auf Hollywood: Die Fernsehmoderatorin Cat Deeley küsste kürzlich ihre Freundin, die Designerin Charlie Brear, zum Geburtstag auf den Mund. Beide Frauen betonen seit Langem, dass ihre Beziehung rein platonisch sei.

Der Kuss zwischen Johansson und Bailey unterstreicht eine breitere kulturelle Entwicklung hin zur Normalisierung nicht-sexueller Zuneigung unter Freunden. Experten und Prominente deuten solche Momente weiterhin als natürliche Ausdrucksformen von Verbundenheit – und nicht als romantische Avancen. Je häufiger solche Gesten werden, desto mehr spiegeln sie sich wandelnde Einstellungen zu körperlicher Nähe in Freundschaften wider.

Quelle