"One Billion Rising" vereint Frauen weltweit im Kampf gegen Gewalt durch Tanz und Protest
Lotta HofmannTanz-Aktionen in Städten - Zeichen gegen Gewalt an Frauen - "One Billion Rising" vereint Frauen weltweit im Kampf gegen Gewalt durch Tanz und Protest
Jedes Jahr erleben weltweit Milliarden von Frauen irgendwann in ihrem Leben körperliche oder sexuelle Gewalt. Um dem entgegenzutreten, vereint die Kampagne "One Billion Rising" Frauen durch Tanz, Protest und Solidarität. Diese globale Bewegung, nun im 12. Jahr, wächst weiter – sowohl im Netz als auch im öffentlichen Raum.
Die Kampagne startete 2012, initiiert von der US-amerikanischen Künstlerin und Feministin Eve Ensler. Ihr Ziel ist es, Gewalt gegen Frauen und Mädchen durch kreativen Widerstand zu beenden. Im Mittelpunkt steht der Tanz, der Aktivismus mit kollektiver Energie verbindet.
In diesem Jahr sind Teilnehmerinnen aufgerufen, sich beim Tanzen zur Hymne "Women on Fire" zu filmen. Die Videos werden zu einem globalen Collage-Zusammenschnitt verarbeitet, der die Einheit über Grenzen hinweg zeigt. Soziale Medien spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie verbreiten die Botschaft und ermöglichen die schnelle Organisation von Veranstaltungen.
In Deutschland beteiligt sich Nordrhein-Westfalen aktiv – in rund 30 Städten und Gemeinden finden Kundgebungen statt. Duisburg und Detmold erwarten Tanzdemonstrationen, während sich die Veranstaltung in Siegburg unter dem Motto "Nein heißt Nein! Auch während des Karnevals!" dem Thema widmet. Über die Jahre hat die Kampagne mehr als 200 Länder erreicht, mit tausenden Aktionen in Staaten wie den USA, Indien, Brasilien, Spanien, Frankreich und Deutschland.
Trotz der Kraft digitalen Aktivismus' bleiben physische Zusammenkünfte unverzichtbar. Protestierende füllen weiterhin die Straßen, erobern öffentliche Räume zurück und fordern Veränderung. Die Kombination aus Online-Teilnahme und realem Engagement hält die Dynamik der Bewegung aufrecht.
Die Reichweite der Kampagne zeigt keine Anzeichen von Schwäche. Durch die Verbindung von Tanz, sozialen Medien und Straßenprotesten bleibt der Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt sichtbar. Die diesjährigen Veranstaltungen in Deutschland und weltweit werden erneut die Forderung nach Sicherheit, Respekt und Gerechtigkeit unterstreichen.
Germany's 19,000 Participants and New July 30 Action Day Announced
Germany's 'One Billion Rising' campaign saw significant participation on February 14, 2026. Our team has gathered these key developments:
- 158 cities and communities reported, with an estimated 19,000 participants based on responses from 97 locations.
- A second action day is planned for July 30, 2026, as a new summer extension under the same motto.
- In Duisburg, protesters danced around a 'No to Violence Against Women' poster, as reported on February 15.





