NRW setzt Maßstäbe im Kinderschutz mit landesweiter Fachstelle gegen Gewalt
Lukas RichterNRW setzt Maßstäbe im Kinderschutz mit landesweiter Fachstelle gegen Gewalt
Nordrhein-Westfalen übernimmt Vorreiterrolle im Kinderschutz mit landeseigener Fachstelle gegen sexualisierte Gewalt
Die Fachstelle PsG.nrw unterstützt Fachkräfte durch Beratung, Fortbildungen und Vernetzung. Bei einem aktuellen Besuch stand die Arbeit der Einrichtung im Mittelpunkt – insbesondere ihre Rolle bei der Förderung der Zusammenarbeit und der Verbesserung von Hilfsangeboten für gefährdete Kinder und Jugendliche.
Die Landesfachstelle PsG.nrw wurde 2020 als erste ihrer Art in Deutschland gegründet. Ihr Auftrag: die Prävention sexualisierter Gewalt durch fachliche Beratung, professionelle Weiterbildung und sektorenübergreifende Partnerschaften. Mit fünf Regionalstellen in Arnsberg, Detmold, Düsseldorf, Köln und Münster sichert die Einrichtung flächendeckende Unterstützung und präventive Maßnahmen vor Ort.
Ein hochrangiger Besuch in dieser Woche widmete sich den Kinderschutzstrukturen in Nordrhein-Westfalen. Im Fokus stand die Frage, wie verschiedene Akteure zusammenarbeiten, um die Hilfsangebote zu stärken. Diskutiert wurden auch die Herausforderungen des Kinderschutzes in digitalen Räumen sowie die Notwendigkeit, Prävention und Intervention enger zu verzahnen.
Britta Schühlke betonte, dass der Schutz der Kinderrechte eine gemeinsame Verantwortung sei. Roland Mecklenburg ergänzte, dass nachhaltige Zusammenarbeit der Schlüssel zu wirksamem Schutz sei. Ein weiterer Teilnehmer, Claus, verwies darauf, dass starke Netzwerke, einheitliche Standards und gebündeltes Fachwissen unverzichtbar seien, um Kinder sicher aufwachsen zu lassen.
Der Besuch ist Teil einer größeren Reihe, die den Austausch fördern und bewährte Praktiken verbreiten soll. Durch die Vernetzung von Fachkräften soll das Projekt den Kinderschutz in der gesamten Region stärken.
Die Arbeit der Fachstelle wird kontinuierlich ausgebaut – die Regionalstellen sorgen dafür, dass die Unterstützung auch vor Ort ankommt. Künftig liegen die Schwerpunkte auf digitaler Sicherheit und einer engeren Verzahnung der Hilfsangebote. Das Ziel bleibt klar: ein belastbares System zu schaffen, das Kinder durch Fachwissen, Teamarbeit und geteilte Verantwortung schützt.






