Mönchengladbachs Energiebericht 2024: Stabile Verbräuche, aber steigende Kosten von 10,7 Millionen Euro
Lukas RichterMönchengladbachs Energiebericht 2024: Stabile Verbräuche, aber steigende Kosten von 10,7 Millionen Euro
Mönchengladbach legt Energiebericht 2024 vor: Verbrauch in städtischen Gebäuden bleibt stabil – Kosten steigen auf 10,7 Millionen Euro
Mönchengladbach hat seinen Energiebericht für das Jahr 2024 veröffentlicht, der einen weitgehend konstanten Verbrauch in kommunalen Gebäuden ausweist. Die Stadt gab im vergangenen Jahr 10,7 Millionen Euro für Energie aus – eine Steigerung um 1,5 Millionen Euro gegenüber 2023. Nun sollen in den kommenden Jahren Systeme modernisiert und die Kosten gesenkt werden.
Der Stromverbrauch in städtischen Liegenschaften blieb 2024 mit 13,32 Millionen Kilowattstunden (kWh) nahezu unverändert. Schulen waren dabei die größten Verbraucher: Sie machten 49 Prozent des gesamten Strombedarfs und 62,5 Prozent des Erdgasverbrauchs aus. Der Gasverbrauch selbst ging leicht um 2 Prozent zurück und lag bei 50,4 Millionen kWh.
Der Heizölverbrauch stieg auf 6 Millionen kWh und erreichte damit wieder das Niveau vor 2022, nachdem zuvor Vorräte aufgestockt worden waren. Der CO₂-Fußabdruck der städtischen Gebäude sank insgesamt um 0,33 Prozent auf 16.643 metrische Tonnen CO₂-Äquivalente. In den vergangenen zwei Jahren wurde das Energiemonitoring verbessert, um künftig effizienter planen zu können.
Für die Zukunft plant die Stadt, veraltete Stromzähler durch digitale Systeme zu ersetzen. Auch Wasser- und Wärmezähler sollen in eine zentrale Datenplattform integriert werden. Zwischen 2026 und 2028 sind unter anderem neue Heizungsanlagen, Gebäudesanierungen und die Installation von Solaranlagen vorgesehen. Bereits begonnen haben die Umrüstungen auf LED-Beleuchtung, die 850.000 Euro kosten – die Hälfte davon wird durch Bundesfördermittel gedeckt.
Während das Energieeffizienzgesetz generell Einsparungen von 20 bis 30 Prozent vorsieht, stehen konkrete Maßnahmen für einzelne Standorte wie das Stiftische Humanistische Gymnasium oder das STEP-Jugendzentrum noch aus.
Der Energiebericht zeigt: Der Verbrauch bleibt stabil, doch die Kosten steigen. Mit den geplanten Modernisierungen und dem digitalen Monitoring soll die Effizienz langfristig gesteigert werden. Weitere Details zu standortspezifischen Vorhaben werden erwartet, sobald die Projekte konkretisiert werden.






