31 March 2026, 06:07

Zwei Autorinnen diskutieren über Identität, Rassismus und Selbstfindung in Duisburg

Ein altes Buch mit einer Zeichnung einer Gruppe von Menschen darauf, das handgeschriebene Text auf dem Papier enthält.

Zwei Autorinnen diskutieren über Identität, Rassismus und Selbstfindung in Duisburg

Ein literarischer Abend mit dem Titel "Ein Dialog über die Suche nach sich selbst" bringt zwei Autorinnen zusammen, um sich mit den Themen Identität und Rassismus auseinanderzusetzen. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 4. November, um 18 Uhr in Duisburg statt. Raphaëlle Red und Kathrin Schrocke sprechen über ihre Romane, die sich mit Migrationserfahrungen und Privilegien im heutigen Deutschland beschäftigen.

Der Abend ist Teil der Reihe "DIALOG", einer Kooperation zwischen literaturgebiet.ruhr und dem Zentrum für Erinnerungskultur. Anabelle Assaf moderiert das Gespräch zwischen den beiden Schriftstellerinnen.

In Raphaëlle Reds Roman "Adikou" geht es um einen jungen Mann aus der Elfenbeinküste, der in Berlin Diskriminierung, Polizeigewalt und den Kampf um seine Identität erlebt. Ihr Werk basiert auf realen Rassismuserfahrungen in Deutschland. Kathrin Schrockes"White Tears" hingegen erzählt von einem 16-jährigen Mädchen, das sich durch die Perspektive schwarzer Protagonist:innen mit weißem Privileg und strukturellem Rassismus konfrontiert sieht.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Veranstaltung findet im Zentrum für Erinnerungskultur, Karmelplatz 5, statt. Der Eintritt kostet 5 Euro (Barzahlung an der Abendkasse). Eine Vorabanmeldung ist über die Website oder unter der Telefonnummer 0203 / 283 2640 möglich.

Im Mittelpunkt der Diskussion steht die Frage, wie Literatur Rassismus, Migration und Selbstfindung aufgreift. Beide Romane – "Adikou" und "White Tears" – nutzen persönliche Geschichten, um gesellschaftliche Zusammenhänge zu spiegeln. Der Abend bietet die Gelegenheit, sich in einem öffentlichen Rahmen mit diesen Themen auseinanderzusetzen.

Quelle