Luxusauto in Witten beschlagnahmt: 109 Dezibel statt erlaubter 82 dB
Lotta HofmannLuxusauto in Witten beschlagnahmt: 109 Dezibel statt erlaubter 82 dB
Luxusauto in Witten beschlagnahmt: Lärmpegel weit über dem gesetzlichen Limit
In Witten wurde ein Hochleistungsfahrzeug beschlagnahmt, nachdem es mit extremem Lärm aufgefallen war – deutlich über den erlaubten Grenzwerten. Das Auto stand in einer Halteverbotszone in der Holbeinstraße und erreichte bei einer Messung 109 Dezibel, obwohl maximal 82 dB zugelassen sind. Gegen den Besitzer wurden nun Ermittlungen wegen des Verdachts auf unerlaubte Veränderungen eingeleitet.
Die extremen Lärmwerte fielen zunächst auf, als das Fahrzeug falsch geparkt war. Bei der Überprüfung stellten die Behörden fest, dass die Motorengeräusche fast 30 Dezibel über der gesetzlichen Obergrenze lagen. Der Besitzer behauptete, die Lautstärke sei auf den Biturbo-Motor zurückzuführen, doch die Ermittler vermuten Manipulationen.
Eine Untersuchung ergab mögliche Eingriffe in das Motorsteuergerät, vermutlich durch optimierte Software. Solche Änderungen können die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs erlöschen lassen. In der Folge wurde der Wagen sofort sichergestellt, und dem Besitzer drohen nun ordnungsrechtliche Konsequenzen.
Die Beschlagnahmung erfolgte aufgrund eines klaren Verstoßes gegen die Lärmschutzvorschriften sowie des Verdachts auf unerlaubte Motorveränderungen. Der Besitzer muss sich nun sowohl wegen des Parkvergehens als auch wegen der mutmaßlichen Umbauten am Fahrzeug verantworten. Die Behörden kündigten keine generellen Verschärfungen für Hochleistungsfahrzeuge in ähnlichen Fällen an.






