31 March 2026, 20:08

Kwasniok bremst den Hype um Kölns Jungstar Saïd El Mala

Schwarzes und weißes Foto von Männern, die auf einem Feld Fußball spielen, mit Zuschauern im Hintergrund und einem Banner mit der Aufschrift "Bundesliga 1978-79 Ajax 1-1 Hannover 96".

Kwasniok über den Hype um Talent: "Wie die erste Liebe mit 14" - Kwasniok bremst den Hype um Kölns Jungstar Saïd El Mala

Lukas Kwasniok, Trainer des 1. FC Köln, hat sich gegen den wachsenden Medienhype um das junge Talent Saïd El Mala ausgesprochen. In einem aktuellen Interview wies er Gerüchte zurück, die den Spieler mit dem FC Bayern in Verbindung bringen, und warnte vor überzogenen Erwartungen im Fußball.

In einem Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung nahm Kwasniok Stellung zu den Spekulationen. Er verglich die Euphorie um El Mala mit der ersten großen Liebe eines Jugendlichen – voller Leidenschaft, aber ohne solides Fundament. Der Trainer betonte, dass Teile der Branche unter Druck stünden, Hype ohne substanzielle Grundlage zu erzeugen.

El Mala, 20 Jahre alt, begann seine Karriere in der Jugendakademie von Borussia Mönchengladbach, wo er fast mit dem Fußball aufgehört hätte. Sein Bruder überredete ihn zum Weitermachen, und später wechselte er zum TSV Meerbusch in die Oberliga. Nach Stationen bei Viktoria Köln in der Regionalliga und der 3. Liga unterschrieb er im Juli 2024 beim 1. FC Köln.

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Seit seinem Wechsel stand El Mala unter Kwasniok in jedem Bundesliga-Spiel in der Startelf. In den ersten sechs Partien der Saison erzielte er zwei Tore und bereitete ein weiteres vor. Trotz des vielversprechenden Starts besteht Kwasniok darauf, mit seinen Äußerungen wieder mehr Sachverstand in die Diskussion zu bringen.

Kwasnioks Aussagen unterstreichen die Kluft zwischen medialer Begeisterung und der tatsächlichen Entwicklung eines Spielers. Zwar hat El Malas Leistungen Aufmerksamkeit erregt, doch der Trainer bleibt skeptisch gegenüber übertriebenen Erwartungen. Die Debatte spiegelt grundsätzliche Bedenken wider, wie junge Talente im modernen Fußball dargestellt werden.

Quelle