Kari Jalonen verlässt die Kölner Haie nach zwei erfolgreichen DEL-Jahren
Jakob WagnerCheftrainer Kari Jalonen Verlässt Köln Haie Zum Saisonende - Kari Jalonen verlässt die Kölner Haie nach zwei erfolgreichen DEL-Jahren
Kari Jalonen tritt als Cheftrainer der Kölner Haie zurück
Kari Jalonen wird am Ende der Saison sein Amt als Cheftrainer der Kölner Haie in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) niederlegen. Die Entscheidung fällt nach zwei erfolgreichen Jahren in der höchsten deutschen Spielklasse. Obwohl das Team in dieser Saison das Playoff-Finale erreichte, unterlag es im Endspiel den Eisbären Berlin und verpasste damit den Titelgewinn.
Jalonen kehrt nun nach einem Jahrzehnt im Auslandstraining in seine finnische Heimat zurück.
Sein Engagement in der DEL begann 2024, als er die Eisbären Berlin zu einer starken Saison führte. Nur ein Jahr später übernahm er die Kölner Haie und hinterließ sofort seine Spuren: In seiner ersten Spielzeit mit dem Team führte er die Haie erstmals seit 2014 wieder ins Playoff-Finale.
In dieser Saison belegte die Mannschaft nach der Hauptrunde den ersten Platz und stellte mit ihrer Punktausbeute einen Ligarekord ein. Trotz der Finalniederlage gegen Berlin erwarb sich Jalonen mit seiner Arbeit großen Respekt. Zu seinen bisherigen Stationen zählt auch die Silbermedaille mit der finnischen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 2016.
Die Entscheidung zum Abschied fiel in Absprache mit seiner Familie und wurde offen mit der Vereinsführung der Haie besprochen. Nach zehn Jahren im Ausland strebt Jalonen nun die Rückkehr in seine Heimat an. Bereits fest steht, dass er in der nächsten Saison als Cheftrainer bei Tappara Tampere anheuern wird.
Die Kölner Haie haben noch keinen Nachfolger für Jalonen benannt.
Mit Jalonens Abgang endet eine kurze, aber erfolgreiche Ära in Köln. Während die Haie nun auf die Suche nach einem neuen Trainer gehen und sich auf die kommende Saison vorbereiten, beginnt für Jalonen in Tampere ein neues Kapitel – mit dem Erfahrungsschatz aus seiner Zeit im deutschen Eishockey.






