Julian Brandt verlässt Dortmund – wer sichert sich den Nationalspieler ablösefrei?
Julian SchmitzLeverkusen: Keine Rückkehr für Brandt - Havertz bleibt Thema - Julian Brandt verlässt Dortmund – wer sichert sich den Nationalspieler ablösefrei?
Julian Brandt wird Borussia Dortmund am Ende dieser Saison nach fünfeinhalb Jahren verlassen. Der 28-jährige Mittelfeldspieler wechselte im Januar 2019 von Bayer Leverkusen zum BVB und entwickelte sich seitdem zu einer Schlüsselfigur. 2021 gewann er mit dem Team den DFB-Pokal und sicherte sich zudem einen Platz im Kader der deutschen Nationalmannschaft für die EM 2024. Sein ablösefreier Abgang hat das Interesse mehrerer Top-Klubs geweckt, darunter Arsenal, Tottenham Hotspur und der FC Bayern München.
Brandts Zeit in Dortmund war geprägt von konsequent starken Leistungen, mit denen er dem Team half, mehrfach die Qualifikation für die Champions League zu sichern. Seine Auftritte brachten ihm auch die Berufung in die Nationalmannschaft ein, wo er bei der EM 2024 als Einwechselspieler zum Einsatz kam. Trotz seiner Erfolge hat die durchwachsene Saison des BVB Spekulationen über seinen nächsten Karriere-Schritt befeuert – der FC Bayern soll ihn bereits für die Saison 2025/26 im Blick haben.
Ein Rückkehr zu Bayer Leverkusen war im Gespräch, doch Sportdirektor Simon Rolfes lehnte die Idee umgehend ab. Rolfes erklärte, Brandt habe den Verein 2019 verlassen, weil er Zweifel an Leverkusens Titelambitionen gehabt habe. Zwar stehe er Rückholen ehemaliger Spieler grundsätzlich skeptisch gegenüber, doch ausnahmsweise würde er bei Kai Havertz und Florian Wirtz eine Rückkehr nicht ausschließen – was die Tür für mögliche Gespräche mit Havertz, der derzeit bei Arsenal spielt, offenlässt.
Brandt wird Dortmund als ablösfreier Spieler verlassen, sobald sein Vertrag ausläuft. Sein nächstes Ziel ist noch ungewiss, doch das Interesse renommierter Klub zeigt, dass er mehrere Optionen haben dürfte. Leverkusen hingegen hat eine Rückkehr bereits ausgeschlossen und konzentriert sich stattdessen auf den aktuellen Kader und die langfristige Strategie.