Hauptzollamt Aachen knackt 2024 die 400-Millionen-Marke bei Steuereinnahmen und deckt tausende Verstöße auf
Jakob WagnerHauptzollamt Aachen knackt 2024 die 400-Millionen-Marke bei Steuereinnahmen und deckt tausende Verstöße auf
Hauptzollamt Aachen meldet rekordinreiche Bilanz für 2024: 400 Millionen Euro Steuereinnahmen und tausende Verstöße aufgedeckt
Das Hauptzollamt Aachen verzeichnete 2024 ein arbeitsintensives Jahr: Die Behörde nahm Steuern in Höhe von 400 Millionen Euro ein. Die Mitarbeiter an den Standorten Aachen, Düren und Heinsberg bearbeiteten fast 400.000 Zollerklärungen und gingen konsequent gegen illegale Aktivitäten vor – von der Beschlagnahmung verbotener Waren über die Aufdeckung von Betrugsfällen bis hin zur Verhängung von Strafen.
Allein im vergangenen Jahr wurden 392.000 Zollanmeldungen mit über 3 Millionen Einzelposten abgewickelt. Den Löwenanteil der Einnahmen in Höhe von 400 Millionen Euro machten die Einfuhrumsatzsteuer (234 Millionen Euro) und Verbrauchsteuern (121 Millionen Euro) aus. Gleichzeitig bearbeiteten die Vollzugsteams nahezu 247.000 Fälle, wobei 109 Millionen Euro an ausstehenden Forderungen eingezogen wurden.
Die Verkehrskontrolleinheit führte 9.771 Fahrzeugkontrollen und 8.986 Personenkontrollen durch. Dabei kam es zu 417 Drogenfunden, und 15 Waffen konnten an der Einfuhr gehindert werden. Zudem beschlagnahmte der Zoll 17.087 Einheiten verbotener Waren mit einem Gesamtwert von über 2,5 Millionen Euro.
Die Schwarzarbeitsbekämpfung deckte 1.954 Fälle illegaler Beschäftigung oder Sozialbetrugs auf. Gerichte verhängten Haftstrafen in einer Gesamtdauer von 42 Jahren und 4 Monaten; der geschätzte finanzielle Schaden belief sich auf 11,88 Millionen Euro. Die Abteilung für Straftaten und Ordnungswidrigkeiten bearbeitete zudem 5.350 Strafverfahren und 2.177 Ordnungswidrigkeiten, wobei Bußgelder und Sanktionen in Höhe von 194.256 Euro verhängt wurden.
Mit rund 48.000 Beschäftigten bundesweit leistet der Zoll einen zentralen Beitrag zu öffentlicher Sicherheit, Sozialversicherungsschutz und Verbraucherrecht. Die Bilanz für 2024 unterstreicht die Bedeutung der Behörde in den Bereichen Steuereintreibung, Betrugsprävention und Vollzug. Künftig bleibt der Fokus auf der Bekämpfung von illegalem Handel, Schwarzarbeit und Wirtschaftskriminalität.






