Großrazzia in Münster: Illegale Kriegswaffen und Schwarzgeld beschlagnahmt
Jakob WagnerGroßrazzia in Münster: Illegale Kriegswaffen und Schwarzgeld beschlagnahmt
Behörden in Münster führen Razzien wegen illegaler Schusswaffen und Finanzvergehen durch
Die Staatsanwaltschaft Münster hat am Dienstag in Münster und Senden mehrere Durchsuchungen im Rahmen einer Ermittlung wegen illegalen Waffenbesitzes und finanzieller Unregelmäßigkeiten koordiniert. Bei der Aktion wurden zwei Personen festgenommen sowie Schusswaffen, Bargeld und ein Fahrzeug beschlagnahmt.
Bei den Razzien wurden mehrere illegale Feuerwaffen sichergestellt, bei denen es sich vermutlich um funktionsfähige Kriegswaffen aus vergangenen Jahrzehnten handelt. Die Beamten beschlagnahmten zudem 38.300 Euro in bar. Weitere 26.000 Euro fanden die Ermittler in einem Bankschließfach, das mit den Beschuldigten in Verbindung steht.
In der Wohnung eines 61-jährigen Mannes entdeckten die Fahnder 12.300 Euro Bargeld. Ein Fahrzeug wurde im Rahmen einer Vermögenssicherung durch die Behörden beschlagnahmt.
Ein 33-jähriger Mann, der als Hauptverdächtiger gilt, wurde festgenommen und bleibt in Untersuchungshaft. Ihm wird vorgeworfen, ein Bauunternehmen betrieben zu haben, ohne Mitarbeiter sozialversicherungspflichtig anzumelden oder die vorgeschriebenen Beiträge an die Berufsgenossenschaften abgeführt zu haben. Ein zweiter Verdächtiger, 61 Jahre alt, wurde ebenfalls in Gewahrsam genommen, da gegen ihn ein Haftbefehl vorlag.
Die Ermittlungen dauern an, während die Behörden die beschlagnahmten Gegenstände und Finanzunterlagen auswerten. Beide Beschuldigten bleiben vorerst in Haft, während über weitere rechtliche Schritte entschieden wird. Im Raum stehen mögliche Anklagen wegen illegalen Waffenbesitzes und Wirtschaftstraftaten.






