20 June 2026, 14:04

Golda Meir: Vom Kiewer Pogrom zur ersten Ministerpräsidentin Israels

Vortrag über Golda Meir am Freitag im VHS-Forum

Golda Meir: Vom Kiewer Pogrom zur ersten Ministerpräsidentin Israels

Am Freitag, dem 16. Juni, findet um 15:00 Uhr im VHS-Forum Solingen ein Vortrag über Golda Meir statt. Die Veranstaltung beleuchtet das Leben einer Frau, die die frühe Geschichte Israels prägte und als erste Ministerpräsidentin des Landes in die Geschichte einging.

Golda Meir wurde 1898 in Kiew geboren. Schon als Kind erlebte sie antisemitische Pogrome, bevor ihre Familie 1906 in die USA auswanderte. Dort entwickelte sie zionistische Überzeugungen und heiratete später. 1920 wanderte sie mit ihrem Mann nach Palästina aus und ließ sich schließlich in Jerusalem nieder.

Ihre politische Laufbahn begann unter David Ben-Gurion, der ihr Talent erkannte. Sie übernahm internationale Aufgaben, darunter die Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung Israels 1948. Noch im selben Jahr wurde sie Botschafterin in Moskau.

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Ihre Karriere führte sie weiter als Arbeits- und später als Außenministerin. 1969 schrieb sie Geschichte, als sie erste Ministerpräsidentin Israels wurde. 1974 trat sie nach dem Jom-Kippur-Krieg 1973 von ihrem Amt zurück. Vier Jahre später, 1978, verstarb sie.

Vor 75 Jahren gehörte Golda Meir zu den prägenden Persönlichkeiten bei der Gründung Israels. Ihr politisches Wirken erstreckte sich über Jahrzehnte und hinterließ bleibende Spuren im Land. Der anstehende Vortrag bietet die Gelegenheit, mehr über ihren außergewöhnlichen Lebensweg zu erfahren.

Quelle