Festivaldirektor dichtet Eurovision-Hit um – weil kein Taxler Kartenzahlung akzeptierte
Jakob WagnerFestivaldirektor dichtet Eurovision-Hit um – weil kein Taxler Kartenzahlung akzeptierte
Alfons Haider, der Direktor des Mörbisch-Festivals, saß plötzlich am Wiener Hauptbahnhof fest, nachdem Taxifahrer sich weigerten, ihn mitzunehmen. Der Grund: Er wollte die 19 Euro für die Fahrt nicht in bar, sondern mit Karte bezahlen. Verärgert über die Erfahrung griff er zu einer ungewöhnlichen Maßnahme, um seinem Ärger Luft zu machen.
Haider war gerade am Bahnhof angekommen, als er vergeblich versuchte, ein Taxi für die kurze Strecke in den siebten Wiener Bezirk zu bekommen. Mehrere Fahrer lehnten ab – mit der Begründung, die Fahrtkosten seien zu gering und er bestehe auf Kartenzahlung. Da ihm keine Mitfahrgelegenheit blieb, teilte er seine Wut später auf Instagram.
Doch statt den Vorfall einfach auf sich beruhen zu lassen, verwandelte er seinen Frust in Kreativität: Er dichtete Cosmos Eurovision-Song Tanzschein zu Taxischein (Taxigutschein) um und passte den Text an seine missliche Lage an. In der neuen Version singt er davon, einen Taxigutschein über den Fahrpreis auszustellen – und darauf zu bestehen, damit nach Hause zu kommen.
Cosmo selbst reagierte auf Haiders Video und nannte die umgedichtete Version eine "brillante" Idee.
Der Vorfall wirft ein Schlaglicht auf die anhaltenden Schwierigkeiten, mit denen Fahrgäste in Wien konfrontiert sind, wenn sie Taxis per Karte bezahlen wollen. Haiders humorvolle Reaktion sorgte für Aufmerksamkeit und verwandelte eine kleine Unannehmlichkeit in einen viel geteilten Moment. Der umgedichtete Song macht nun online die Runde – eine Mischung aus Frust und künstlerischem Einfallsreichtum.






