FDP Solingen wählt neuen Vorstand und plant radikale Schulreformen
Die Solinger FDP hat neue stellvertretende Vorsitzende gewählt und einen Antrag zur Reform der Schulinfrastruktur verabschiedet. Ute Klein und Jens Amerongen übernehmen die Ämter, nachdem zwei bisherige Mitglieder zurückgetreten waren. Die Partei legte zudem Pläne vor, um den wachsenden Bildungsbedarf in der Stadt zu bewältigen.
Dr. Robert Weindl und Andreas Zelljahn traten aus Zeitgründen von ihren Positionen als stellvertretende Vorsitzende zurück. Ihre Abgänge führten zur Wahl von Ute Klein und Jens Amerongen als Nachfolger. Ingo Labonte stieg zudem als Ersatzmitglied in den Vorstand ein, während Andreas Zelljahn dem Bezirksvorstand weiterhin in gleicher Funktion angehört.
Die FDP verabschiedete den Antrag „Das beste Solingen braucht die beste Bildung“, der neue Ansätze für die Schulinfrastruktur vorschlägt – darunter öffentlich-private Partnerschaften. Als Vorbild dienten der Partei erfolgreiche Modelle bei Kitas. Zudem regte sie an, dass private Investoren Schulgebäude errichten und an die Stadt verpachten könnten, falls öffentliche Mittel nicht ausreichen.
Um den steigenden Bedarf zu decken, fordert die FDP eine Konferenz zum Thema Ganztagsschule. Die Partei plädiert für jährliche Prognosen der Schülerzahlen als Planungsgrundlage. Zudem setzt sie sich für die Prüfung einer verpflichtenden Ganztagsbetreuung ein und will Gespräche mit der Landesregierung aufnehmen.
Die FDP hat klare Schritte zur Verbesserung der Schulinfrastruktur in Solingen vorgelegt. Die neu gewählten Vorstandsmitglieder werden nun bei der Umsetzung der Vorschläge mitwirken. Ziel der Partei ist es, bessere Ressourcen und Planung für die Bildungsbedürfnisse der Stadt zu sichern.
