Fan-Ausschreitungen überschatten Zweitliga-Duell zwischen Münster und Braunschweig
Jakob WagnerFan-Ausschreitungen überschatten Zweitliga-Duell zwischen Münster und Braunschweig
Fußballspiel zwischen SC Preußen Münster und Eintracht Braunschweig von Fan-Ausschreitungen überschattet
Ein Fußballspiel zwischen dem SC Preußen Münster und Eintracht Braunschweig ist am Sonntag von Fan-Krawallen überschattet worden. Vor und während der Partie kam es zu Auseinandersetzungen, die ein Einschreiten der Polizei erforderlich machten. Die Behörden haben inzwischen ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren wegen der Vorfälle eingeleitet.
Die ersten Zwischenfälle begannen um 12:24 Uhr auf der Robert-Bosch-Straße, wo sich etwa 75 bis 100 Anhänger beider Vereine gegenseitig attackierten. Verletzte gab es zwar nicht, doch die Polizei nahm später zwölf als problematisch eingestufte Braunschweig-Fans fest und verweigerte ihnen den Stadioneintritt.
Im Inneren der Arena verhinderten Ordner und Beamte weitere Konflikte zwischen den verfeindeten Fangruppen. Dennoch musste das Spiel in der 90. Minute kurz unterbrochen werden, nachdem Fans beider Seiten die Absperrungen überwunden hatten und in den Innenraum vorgedrungen waren. Die Partie wurde erst fortgesetzt, nachdem alle Zuschauer in ihre vorgesehenen Blöcke zurückgekehrt waren.
Die Polizei ruft Zeugen auf, sich unter der Telefonnummer (0251) 275-0 zu melden. Abgesehen von diesen Vorfällen verlief der Rest des Einsatzes ohne größere Zwischenfälle.
Den an den Auseinandersetzungen Beteiligten drohen nun strafrechtliche Konsequenzen, darunter der Vorwurf der Störung des öffentlichen Friedens. Die Begegnung in der 2. Bundesliga endete ohne weitere Störungen. Die Behörden werten die Ereignisse rund um das Spiel weiterhin aus.






