03 April 2026, 20:08

FAMOS plus: Wie ein Projekt im Kreis Steinfurt Familien aus der Armut hilft

Offenes Buch mit handschriftlicher genealogischer Aufstellung einer deutschen Familie

FAMOS plus: Wie ein Projekt im Kreis Steinfurt Familien aus der Armut hilft

Projekt im Kreis Steinfurt unterstützt von Armut bedrohte Familien

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Ein Projekt im Kreis Steinfurt hilft Familien, die von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht sind. Unter dem Namen FAMOS plus konzentriert es sich darauf, die Lebensbedingungen zu verbessern und die wirtschaftliche sowie gesellschaftliche Teilhabe zu fördern. In den vergangenen zwei Jahren hat die Initiative bereits fast 200 Teilnehmende und deren Kinder begleitet.

Das Projekt FAMOS plus funktioniert, indem es lokale Einrichtungen und Dienstleistungen vernetzt. So erhalten Familien abgestimmte Unterstützung – von der Arbeitsvermittlung über Bildungsangebote bis hin zu sozialer Hilfe. Finanziert wird das Vorhaben vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Innerhalb von zwei Jahren wurden 199 Teilnehmende mit insgesamt 557 Kindern beraten. Davon waren 73 Prozent langzeitarbeitslos, 8 Prozent hatten eine Behinderung, und 77 Prozent stammten aus dem Ausland. Die Ergebnisse zeigen: 30 Prozent der Teilnehmenden haben seitdem eine Arbeit, eine Ausbildung oder eine schulische Laufbahn aufgenommen. Von denen, die das Programm vorzeitig verließen, wurden 75 Prozent an andere Beratungsstellen oder soziale Unterstützungsnetzwerke vermittelt.

Die Verwaltung des Kreises Steinfurt spielt eine zentrale Rolle bei der Umsetzung des Projekts. Weitere Informationen gibt es bei den Stellen WertArbeit und GEBA unter der Telefonnummer 02551/694983 oder online auf www.famosplus.com.

Das Projekt hat bereits Fortschritte dabei erzielt, benachteiligten Familien den Zugang zu Arbeit und Unterstützung zu ermöglichen. Zwar liegen keine genauen Zahlen zu aktuellen Teilnehmenden oder neuen Maßnahmen vor, doch die bisherigen Ergebnisse unterstreichen seine Wirkung. Betroffene, die Hilfe suchen, können sich weiterhin über die genannten Kontakte an das Projekt wenden.

Quelle