Evonik hebt Jahresprognose für 2026 an – EBITDA soll 2,2 Mrd. Euro erreichen
Jakob WagnerEvonik hebt Jahresprognose für 2026 an – EBITDA soll 2,2 Mrd. Euro erreichen
Evonik Industries erhöht Prognose für 2026
Die Evonik Industries AG hat ihre Finanzprognose für das Jahr 2026 angehoben. Das Unternehmen erwartet nun ein bereinigtes EBITDA von 2,0 bis 2,2 Milliarden Euro für das Gesamtjahr. Diese Anpassung folgt auf eine starke Performance in mehreren Geschäftsbereichen, darunter fortschrittliche Technologien und Tierernährung.
Im Jahr 2025 hatte Evonik ein bereinigtes EBITDA von rund 1,9 Milliarden Euro erzielt. Für 2026 rechnet das Unternehmen mit einem Ergebnis von etwa 1,1 Milliarden Euro im ersten Halbjahr. Für das zweite Quartal 2026 wird ein bereinigtes EBITDA von 600 bis 650 Millionen Euro prognostiziert – und liegt damit über dem Analystenkonsens von 567 Millionen Euro.
Der Bereich Advanced Technologies profitiert von Lieferengpässen asiatischer Wettbewerber. Auch das Tierernährungsgeschäft entwickelt sich positiv, wobei sich dieser Trend voraussichtlich bis ins dritte Quartal 2026 fortsetzen wird. Allerdings warnt Evonik, dass sich der Wettbewerbsvorteil verringern könnte, sobald sich die globale Schifffahrt nach der Wiedereröffnung der Straße von Hormus normalisiert.
Zudem rechnet das Unternehmen im zweiten Quartal 2026 mit einer deutlichen Verbesserung des freien Cashflows. Die Kennziffer soll das Ergebnis von minus 211 Millionen Euro aus dem Jahr 2025 übertreffen. Die endgültigen Zahlen für das zweite Quartal 2026 werden am 4. August 2026 veröffentlicht.
Die aktualisierte Prognose spiegelt die starke operative Performance und günstige Marktbedingungen wider. Die angepasste Guidance unterstreicht das Vertrauen von Evonik, die früheren Erwartungen zu übertreffen. Das Unternehmen bleibt auf Kurs, um im Jahresverlauf ein deutliches Ergebniswachstum zu erzielen.
