30 March 2026, 16:13

Essen eröffnet modernisierte Sportanlage an der Seumannstraße nach Brand und Sanierung

Schwarzes und weißes Architekturzeichnung eines Stadiongrundrisses mit umliegenden Gebäuden und handschriftlichen Textanmerkungen.

Essen eröffnet modernisierte Sportanlage an der Seumannstraße nach Brand und Sanierung

Sportanlage an der Seumannstraße in Essen nach umfassender Sanierung wiedereröffnet

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Die Sportanlage an der Seumannstraße in Essen hat nach einer grundlegenden Modernisierung offiziell wieder ihre Türen geöffnet. Die am 21. März 2026 von Oberbürgermeister Thomas Kufen eingeweihte Anlage bietet nun verbesserte Bedingungen für Training und Wettkampfsport. Das Projekt ist ein weiterer Schritt der Stadt, ihre Sportinfrastruktur im Hinblick auf eine mögliche Olympiabewerbung zu modernisieren.

Die Bauarbeiten an der Anlage begannen im Juli 2025 und wurden im Januar 2026 abgeschlossen. Das 850.000 Euro teure Vorhaben umfasste den Austausch des alten Tonplatzes für Tennis durch einen neuen Kunstrasenplatz, die Erneuerung des Entwässerungssystems sowie die Installation energieeffizienter LED-Flutlichtanlagen. Im September 2025 kam es jedoch zu einem Rückschlag, als ein Brand Container zerstörte, die der Jugendabteilung von Atlético Essen und dem ESC Preußen 02 e.V. als Lager- und Versammlungsräume dienten.

Bei der Eröffnung bedankte sich Kufen bei den Vereinen, Planern und Bauteams für ihr Engagement. Die Investition sei gut angelegt, betonte er, da moderne Sporteinrichtungen den Zusammenhalt in der Gemeinschaft stärkten und Essens übergeordnete Entwicklungsziele unterstützten. Die Sanierung reiht sich ein in ähnliche Modernisierungsprojekte in der Rhein-Ruhr-Region, darunter die Aufwertung des Umfelds des Dortmunder Westfalenstadions, die neuen Mehrzweck-Sporthallen in Essen (2023–2025) sowie die Verbesserungen im Duisburger Sportpark Nord (2021–2024).

Kufen hob zudem die Bedeutung der Anlage für Essens olympische Ambitionen hervor. Eine bessere Sportinfrastruktur könnte weitere Mittel für Verkehr, Wohnungsbau und städtische Projekte mobilisieren – zentrale Faktoren für die Bewerbung der Stadt um die Spiele.

Die Anlage an der Seumannstraße bietet nun eine hochwertige Spielstätte für lokale Athletinnen, Athleten und Vereine. Mit modernen Plätzen, Beleuchtung und Entwässerung erfüllt sie die Anforderungen von Breiten- und Leistungssport gleichermaßen. Das Projekt ist Teil der übergreifenden Strategie Essens, durch Sport die Infrastruktur zu stärken und die Bürgerbeteiligung zu fördern.

Quelle