Endres-Brunnen in Dormagen wird offizieller Heimatblickpunkt – ein Denkmal mit Geschichte
Lukas RichterEndres-Brunnen in Dormagen wird offizieller Heimatblickpunkt – ein Denkmal mit Geschichte
Ein bekanntes Wahrzeichen in Dormagen ist nun offiziell als Heimatblickpunkt – ein Ort von besonderer regionaler Bedeutung – vom Stadtrat anerkannt worden. Der Endres-Brunnen an der Ecke Römerstraße und Marktstraße wurde von Werner Endres gestaltet, einem angesehenen Ingenieur und langjährigen Stadtrat, der 2022 verstarb. Der Brunnen ist bis heute ein zentraler Treffpunkt für die Bürger und ein Symbol des lokalen Stolzes.
Der Endres-Brunnen wurde 2007 eingeweiht und sollte die Einheit der Dormagener Stadtteile verkörpern. Seine Struktur spiegelt die Stadtgrenzen wider und folgt dem Verlauf des Rheins – eine künstlerische Verbindung von Kunst und regionaler Geografie. Im Laufe der Zeit entstand am Brunnen zusätzlich eine Stele zu Ehren seines Schöpfers.
Bei einer kürzlichen Feierstunde wurde die Stele offiziell enthüllt, anwesend waren Werner Endres' Witwe, Elisabeth Endres-Michel, sowie sein Enkel Joshua. Bürgermeister Erik Lierenfeld hielt eine Rede und würdigte Endres' bleibendes Vermächtnis für die Stadt. Auch Elisabeth Endres-Michel erinnerte in bewegenden Worten an das Engagement ihres verstorbenen Mannes für Dormagen.
Werner Endres begann 1965 als ausgebildeter Ingenieur bei der Bayer AG in Dormagen. Über 40 Jahre lang gehörte er dem Stadtrat an und erhielt 2004 für seine Verdienste den Ehrenring der Stadt. Sein Erbe lebt nun im Brunnen weiter, der nach wie vor Besucher in das Herz der Stadt zieht.
Der Endres-Brunnen ist nicht nur ein öffentlicher Begegnungsort, sondern auch ein Denkmal für die Vision seines Schöpfers. Mit dem neuen Status als offizieller Heimatblickpunkt bleibt Werner Endres' Verbindung zu Dormagen unvergessen. Das Design und der Standort des Brunnens sind eine sichtbare Erinnerung an die Stadtgeschichte und den Gemeinschaftsgeist.






