Emanuel Klans Vermächtnis: Wie er die Städtepartnerschaft Solingen-Aue prägte
Jakob WagnerEmanuel Klans Vermächtnis: Wie er die Städtepartnerschaft Solingen-Aue prägte
Die Städtepartnerschaft zwischen Solingen und Aue wurde am 26. April 1990 offiziell besiegelt. Emanuel Klan spielte in der frühen Phase eine Schlüsselrolle und zeigte großes Engagement für die Zusammenarbeit. Seine Bemühungen hinterließen in beiden Gemeinden nachhaltige Spuren.
Ersten Kontakt zu Solingen knüpfte Emanuel Klan im Januar 1990, als er im Rahmen einer Delegation aus Aue die Stadt besuchte. Die Einladung dazu hatte Solingens damaliger Oberbürgermeister, Gerd Kaimer, ausgesprochen. Dieser frühe Austausch ebnete den Weg für die spätere offizielle Partnerschaftsvereinbarung im April desselben Jahres.
Nur wenige Tage nach der Unterzeichnung des Abkommens trat Klan sein Amt als Bürgermeister von Aue an, das er bis 1999 innehatte. Während seiner Amtszeit leitete er tiefgreifende Reformen in der Stadtverwaltung ein – unterstützt durch die Partnerschaft mit Solingen. Seine Führung prägte zahlreiche wegweisende Entscheidungen, die Aues zukünftige Entwicklung maßgeblich beeinflussten.
Die Verbindung zwischen den beiden Städten in dieser Zeit des Umbruchs hatte für viele eine besondere Bedeutung. Klans unerschütterliches Engagement für die Pflege der Partnerschaft blieb während seiner gesamten Amtszeit konstant.
Solingens amtierender Oberbürgermeister, Tim Kurzbach, würdigte öffentlich Klans herausragende Verdienste. Er sprach dem Verstorbenen seinen aufrichtigen Dank aus und übermittelte der Familie sein tief empfundenes Beileid. Die Partnerschaft lebt bis heute von den starken Bindungen, die in diesen prägenden Jahren geknüpft wurden.
