Dormagen plant Sicherheitsreformen und kostenlosen Sport für Jugendliche
Jakob WagnerDormagen plant Sicherheitsreformen und kostenlosen Sport für Jugendliche
Der Stadtrat von Dormagen tritt zu seiner nächsten Sitzung am 26. März 2026 um 17:30 Uhr im Neuen Rathaus zusammen. Zu den zentralen Themen gehören der Haushalt 2026, neue Sicherheitsmaßnahmen sowie Pläne zur Förderung des lokalen Sports und der Belebung der Innenstadt.
Einwohner können die vollständige Tagesordnung und die dazugehörigen Unterlagen vor der Sitzung online einsehen.
Ein Schwerpunkt liegt auf der zweiten Phase der Initiative "Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit (S.O.S. 2.0)", die von Bürgermeister Erik Lierenfeld erstmals vorgeschlagen wurde. Geplant sind eine Neuorganisation der Einsatzteams, die Aufstockung des Personals sowie eine Ausweitung der Außendienste in die Abendstunden und an Wochenenden. Endgültige Entscheidungen zur Personalausstattung und Struktur stehen jedoch noch aus.
Abgestimmt wird über den Haushalt 2026 sowie über die Wirtschaftspläne der städtischen Betriebe und den Stellenplan für das kommende Jahr. Ein weiterer zentraler Punkt ist die Aktualisierung der Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt, wobei externe Fachleute einbezogen werden.
Um die Jugendbeteiligung zu stärken, erhalten alle unter 18-jährigen Dormagener Einwohner freien Eintritt zu den Heimspielen des TSV Bayer Dormagen. Zudem wird der Rat über ein Sportentwicklungskonzept beraten, das lokale Sportgewohnheiten mit den vorhandenen Anlagen in Einklang bringen soll. Darüber hinaus soll durch einen zweijährigen Verzicht auf Terrassennutzungsgebühren – vom 1. April 2026 bis zum 31. März 2028 – die Innenstadt belebt werden.
Auf der Tagesordnung steht auch die Olympia-Initiative, die eine jährliche Förderung in Höhe von 150.000 Euro für den lokalen Leistungssport vorsieht.
Die Beschlüsse des Rates werden die Herangehensweise Dormagens an Sicherheit, Nachhaltigkeit und Sport im kommenden Jahr prägen. Der kostenlose Zugang für Jugendliche zu den Spielen des TSV Bayer Dormagen sowie der Verzicht auf Terrassennutzungsgebühren treten bei Zustimmung in Kraft.
Einwohner können die Ergebnisse über die offiziellen Mitteilungen der Stadt verfolgen.






