DHL setzt auf HVO-Kraftstoff und spart Tausende Tonnen CO₂ ein
DHL Supply Chain UK erweitert den Einsatz von HVO-Kraftstoff im Rahmen seiner Green-Transport-Strategie
Das Unternehmen rechnet damit, durch den Umstieg auf den erneuerbaren Kraftstoff rund 15.000 Tonnen CO₂-Äquivalent einsparen zu können. HVO (hydriertes Pflanzenöl) wird aus Abfallstoffen wie gebrauchten Speiseölen und Nebenprodukten der Lebensmittelindustrie hergestellt.
2024 wird DHL den HVO-Kraftstoff schrittweise in seinem gesamten britischen Netz ausrollen. Dazu werden neue Kraftstofftanks installiert, die es dem Unternehmen ermöglichen, über 24 Millionen Liter HVO zu nutzen. Diese Maßnahme ist Teil einer größeren Investition in Höhe von 200 Millionen Euro in alternative Technologien und Kraftstoffe über die nächsten drei Jahre.
Der Wechsel zu HVO-Kraftstoff reduziert die CO₂-Emissionen im Vergleich zu Diesel um 80 bis 90 Prozent. Da er in bestehenden Motoren ohne Leistungsverlust verwendet werden kann, gestaltet sich der Übergang besonders reibungslos. Während der Umstellung wird DHL zudem die betrieblichen Abläufe und die Kraftstoffeffizienz überwachen.
Ein neuer Vertrag mit Jaguar Land Rover (JLR) verlängert die Partnerschaft im Frachtbereich um drei Jahre – mit einem stärkeren Fokus auf Nachhaltigkeit. Im Rahmen dieser Vereinbarung wird DHL seine gesamte britische Kernflotte für JLR bis April 2024 auf alternative Kraftstoffe umstellen.
Durch den erweiterten Einsatz von HVO-Kraftstoff kann DHL künftig Jahr für Jahr Tausende Tonnen CO₂ einsparen. Die Investitionen in alternative Kraftstoffe und Technologien zielen darauf ab, in den kommenden Jahren fast 300.000 Tonnen Emissionen zu reduzieren. Die Maßnahmen tragen sowohl zur betrieblichen Effizienz als auch zur Erreichung der langfristigen Umweltziele bei.






