03 April 2026, 16:09

Das Ende einer Ära: Brüder-Schlau-Gruppe meldet Insolvenz an

Schwarz-weiß-Anzeige für ein Möbelgeschäft mit einer Couch, einem Stuhl und einem Tisch daneben.

Das Ende einer Ära: Brüder-Schlau-Gruppe meldet Insolvenz an

Die Brüder-Schlau-Gruppe, ein traditionsreiches deutsches Handelsunternehmen, hat Insolvenz angemeldet und wird nun abgewickelt. Das 1921 von Theodor und Wilhelm Schlau gegründete Unternehmen stand über ein Jahrhundert lang für Marken wie die bekannte Möbelkette Hammer – doch mit dem Zusammenbruch endet nun eine Ära.

Im Zuge der Insolvenz wird die Großhandelsdivision Schlau vollständig eingestellt. Das umfasst die Schließung von rund 60 Märkten; der verbleibende Warenbestand soll verkauft werden. Einige Standorte könnten unter neuen Namen weitergeführt werden, doch die Marke Schlau wird vom Markt verschwinden.

Für die Möbelkette Hammer, die 1976 ihre ersten Filialen in Bremerhaven und Lübbecke eröffnete, gibt es hingegen eine Rettung: Ein Investorenkonsortium unter dem Namen ReThink übernimmt 93 Standorte und sichert damit rund 1.200 Arbeitsplätze. Dennoch bleibt nicht alles erhalten – etwa 70 Hammer-Filialen werden geschlossen, was für viele Mitarbeiter Unsicherheit bedeutet.

Im weiteren Insolvenzverfahren steht nun die Liquidation der Vermögenswerte sowie die Übergabe der verbleibenden Hammer-Filialen an den neuen Eigentümer im Fokus.

Durch die Übernahme von ReThink können fast die Hälfte der Hammer-Standorte weiterbetrieben werden. Zwar wurden 1.200 Jobs gerettet, doch die Schließung von 70 Filialen und das Ende der Schlau-Großhandelsdivision werden spürbare Folgen haben. Die restlichen Unternehmenswerte werden im Rahmen der Abwicklung veräußert.

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