Bergisch Gladbach eröffnet erste geschützte Radwege für mehr Sicherheit und Komfort
Julian SchmitzBergisch Gladbach eröffnet erste geschützte Radwege für mehr Sicherheit und Komfort
Bergisch Gladbach eröffnet erste geschützte Radwege an Hasenweg und Nachtigallenstraße
Die Stadt Bergisch Gladbach hat offiziell ihre ersten geschützten Radwege an der Hasenweg- und der Nachtigallenstraße eröffnet. Die neuen Strecken sind Teil der Radroute F2, einer zentralen Verbindung im städtischen Radverkehrsnetz. Erste Berichte deuten auf einen spürbaren Anstieg der Radfahrerzahlen seit der Inbetriebnahme hin.
Die Radwege ermöglichen es Radfahrenden, nebeneinander zu fahren, und gelten mit einem Tempolimit von 30 km/h für alle Nutzer. Motorisierter Verkehr ist weiterhin erlaubt, doch an Kreuzungen haben Fahrräder Vorfahrt. Ragnar Migenda, erster Beigeordneter der Stadt, begrüßte die Eröffnung als "wichtigen Schritt hin zu einer modernen Mobilitätsinfrastruktur".
Erfolge in anderen Städten zeigen Wirkung Auch andere Städte verzeichnen ähnliche Erfolge durch den Ausbau ihrer Radnetze. Frankfurt am Main, Münster und Erlangen registrierten deutliche Steigerungen im Radverkehr nach dem Bau sicherer Radspuren. Frankfurt führt unter den Großstädten im ADFC-Fahrradklima-Test 2025 mit einer Bewertung von 3,49, während Münster bei den mittelgroßen Städten mit 2,97 an der Spitze liegt. Auch Paris verzeichnet durch geschützte Radrouten rasant steigende Radfahrerzahlen – selbst bei schlechtem Wetter ermöglichen sie sicheres Fahren.
Langfristige Strategie für mehr Radverkehr Bergisch Gladbach plant, sein Radwegenetz schrittweise auszubauen. Ziel ist es, das Radfahren in den kommenden Jahren attraktiver, sicherer und effizienter zu gestalten. Die neuen Radwege an Hasenweg und Nachtigallenstraße haben bereits zu mehr Radverkehr geführt. Durch Vorfahrt an Kreuzungen und klare Geschwindigkeitsbegrenzungen sollen sie Sicherheit und Komfort erhöhen. Weitere Ausbaumaßnahmen folgen im Rahmen der langfristigen Radverkehrsstrategie der Stadt.






