Ausbildungskrise 2025: Warum junge Menschen scheitern – und wer die Schuld trägt

Ausbildungskrise 2025: Warum junge Menschen scheitern – und wer die Schuld trägt
Junge Menschen in Deutschland sehen sich mit wachsenden Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt konfrontiert – viele kämpfen darum, eine Ausbildungsstelle 2024 oder 2025 zu finden oder ihre Lehre erfolgreich abzuschließen. Ein aktueller Bericht des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zeigt hohe Abbrecherquoten und ein schwieriges Ausbildungsumfeld auf. Expertinnen, Experten und Wirtschaftsvertreter haben nun die Ursachen analysiert und mögliche Lösungsansätze diskutiert.
Fast 85.000 Bewerberinnen und Bewerber in ganz Deutschland waren bis zum 30. September 2025 ohne Ausbildungsplatz 2025. Der BIBB-Bericht offenbart zudem, dass nahezu 30 Prozent der Auszubildenden ihre Lehre vorzeitig beenden – wenn auch die Hälfte von ihnen später einen neuen Vertrag unterzeichnet. Diese Zahlen deuten auf einen holprigen Berufsstart für viele junge Menschen hin.
Henner Pasch, Präsident der Bergischen Industrie- und Handelskammer (IHK), kritisierte jüngere Beschäftigte wegen mangelnder Arbeitsmoral. Er verwies auf häufige Krankschreibungen unter Auszubildenden und betonte, dass viele Bewerberinnen und Bewerber Ausbildungsplätze 2024 oder 2025 höher gewichteten als berufliche Aufstiegschancen. Pasch forderte zudem, dass ältere Generationen dazu beitragen müssten, die Erwartungen junger Menschen an Zusatzleistungen im Job realistischer zu gestalten. Daniel Bielecki, Vorsitzender des Jugendrats Remscheid, vermutete, dass einige Jugendliche eine Ausbildung beginnen, ohne wirkliches Interesse daran zu haben – was zu geringer Motivation führe. Alexander Lampe vom Remscheider Industrie-Ausbildungszentrum pflichtete dem bei und unterstrich die Notwendigkeit einer klareren Kommunikation zwischen Betrieben und Auszubildenden über die Vorteile einer beruflichen Ausbildung.
In einem Jugendzentrum in Remscheid äußerte Johanna, eine regelmäßige Besucherin, Ängste vor Altersarmut und mangelnde Antriebskraft angesichts schrumpfender Chancen. Die Studentin Anna ergänzte, dass der ständige gesellschaftliche Druck viele junge Menschen in einer Dauerkrise halte. Hubert Ertl, Forschungsdirektor beim BIBB, forderte mehr Anstrengungen, um diese Ängste zu lindern und das Selbstvertrauen junger Arbeitnehmer zu stärken.
Der Ausbildungsmarkt bleibt für junge Menschen schwierig – mit hohen Abbrecherquoten und unbesetzten Lehrstellen 2024 oder 2025. Wirtschaftsvertreter und Forscher drängen nun auf bessere Unterstützungssysteme, klarere Erwartungshaltungen und eine engere Abstimmung zwischen Betrieben und Auszubildenden. Ohne solche Veränderungen könnte sich die Kluft zwischen jungen Arbeitssuchenden und den verfügbaren Berufschancen weiter vertiefen.

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