20 March 2026, 04:05

Arnsberg sucht dringend rechtliche Betreuer für ältere Bürger

Plakat mit dem Text "Beende den Job: Gesundheit sollte ein Recht sein, nicht ein Privileg" und einer Karte mit der Aufschrift "Mache niedrigere Gesundheitskosten permanent und schließe die Versorgungslücke für amerikanische Familien."

Arnsberg sucht dringend rechtliche Betreuer für ältere Bürger

Arnsberg steht vor wachsendem Bedarf an rechtlicher Betreuung – Stadt startet Kampagne zur Fachkräftesicherung

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Die Stadt Arnsberg sieht sich mit einem steigenden Bedarf an rechtlichen Betreuern konfrontiert, da die Bevölkerung immer älter wird. Das örtliche Betreuungsamt kündigt nun eine neue Kampagne an, um Fachkräfte zu gewinnen und Bürgerinnen und Bürger zu einer frühzeitigen Vorsorge zu motivieren. Die Initiative startet im April 2026 mit Aufklärungsmaterialien und Informationsveranstaltungen.

Allein im Jahr 2025 erhielten in Arnsberg 874 Menschen Unterstützung durch unabhängige Berufsbetreuer oder Organisationen wie die Diakonie Ruhr Hellweg e.V. und den Sozialdienst katholischer Frauen Hochsauerlandkreis e.V. Die Nachfrage nach solchen Dienstleistungen steigt kontinuierlich, da immer mehr Einwohner Hilfe bei behördlichen Angelegenheiten, Wohnfragen oder alltäglichen Aufgaben benötigen.

Das Betreuungsamt, das nach dem Betreuungsorganisationsgesetz (BtOG) arbeitet, verfügt derzeit jedoch nur über 2,5 Vollzeitstellen. Gleichzeitig scheiden erfahrene Betreuer aus dem Berufsleben aus, während zu wenig Nachwuchs in den Bereich einsteigt. Um gegenzusteuern, sucht die Behörde engagierte Personen mit sozialer Kompetenz und einschlägiger Erfahrung.

Ab April 2026 wird die Kampagne mit Plakaten, Stellwänden und Flyern auf die Thematik aufmerksam machen. Bei Informationsveranstaltungen gibt es zudem Musterformulare und Beglaubigungsdienstleistungen für Vorsorgevollmachten.

Ziel der Aktion ist es, das Unterstützungsnetz für hilfsbedürftige Bürger in Arnsberg zu stärken. Durch die Gewinnung neuer Betreuer und die Förderung von Vorsorgemaßnahmen soll der wachsenden Nachfrage begegnet werden. Die Initiative ergänzt laufende Bestrebungen, nachhaltige Präventionsstrategien zu entwickeln.

Quelle