22 May 2026, 22:09

Zwei Paderbornerinnen verlieren über 140.000 Euro durch raffinierten Online-Betrug

POL-PB: Widerliche Betrugsfälle: Frauen überweisen Tausende an Kriminelle

Zwei Paderbornerinnen verlieren über 140.000 Euro durch raffinierten Online-Betrug

Zwei Frauen aus Paderborn haben nach getrennten Online-Betrugsfällen erhebliche finanzielle Verluste gemeldet. Eine 23-Jährige wurde dazu gebracht, ihre Bankdaten preiszugeben, während eine 68-Jährige von Betrügern Opfer eines Liebesbetrugs wurde, die sich als amerikanischer Soldat ausgaben.

Die jüngere Geschädigte, 23 Jahre alt, erhielt eine Nachricht, in der ihr ein Gewinn versprochen wurde. Um diesen abzuholen, wurde sie angewiesen, ihre Online-Banking-Zugangsdaten über eine Messaging-Plattform weiterzugeben. Nach der Herausgabe stellte sie fest, dass über 60.000 Euro von ihrem Konto gestohlen worden waren.

Die ältere Betroffene, 68, wurde über Facebook von Kriminellen kontaktiert, die sich als verletzter US-Soldat im Nahen Osten ausgaben. Über mehrere Wochen bauten sie eine Beziehung zu ihr auf, bevor sie wiederholt Geld von ihr forderten. Sie überwies mehr als 80.000 Euro, ehe ihr klar wurde, dass es sich um einen Betrug handelte.

Ermittler konnten die E-Mail-Konten der Liebesbetrüger nach Nigeria zurückverfolgen und ordneten sie dem sogenannten Nigeria-Connection-Netzwerk zu. Beide Frauen haben inzwischen Strafanzeige bei der Paderborner Polizei erstattet.

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Die Fälle verdeutlichen die wachsende Bedrohung durch Online-Betrug, der verschiedene Altersgruppen ins Visier nimmt. Während die eine Geschädigte durch eine Gewinnabzocke um ihr Geld gebracht wurde, fiel die andere einem langfristigen Liebesbetrug zum Opfer. Die Polizei ermittelt nun in den internationalen Verbindungen hinter den Straftaten.

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