25 April 2026, 20:07

Zoll beschlagnahmt Hunderte unversteuerte E-Zigaretten in Euskirchen-Kiosk

Schwarz-weiß-Zeichnung einer Fabrik mit rauchenden Schornsteinen, umgeben von Gebäuden, Grünflächen und einem Zaun, mit dem Text "New York State Penitentiary" unten.

Zoll beschlagnahmt Hunderte unversteuerte E-Zigaretten in Euskirchen-Kiosk

Zollbeamte in Aachen haben bei einer Razzia in einem Kiosk in Euskirchen Hunderte unversteuerte E-Zigaretten beschlagnahmt. Bei der Aktion wurden zudem illegale Tabakprodukte und ein verbotenes Messer entdeckt. Gegen den 19-jährigen Verkäufer wurden nun Steuerhinterziehungsermittlungen eingeleitet.

Das Team des Aachen Zolls, das gemeinsam mit dem Ordnungsamt Euskirchen agierte, hatte den Kiosk ins Visier genommen, nachdem der Verdacht auf illegale Verkäufe aufgekommen war. Im Inneren fanden die Beamten 836 Einweg-E-Vapes, von denen einige nicht den gesetzlichen Vorgaben entsprachen. Viele lagen offen im Verkaufsbereich aus, andere waren versteckt worden.

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Zudem entdeckten die Beamten über ein Kilogramm Wasserpfeifentabak ohne die vorgeschriebene Steuerbanderole. Ein Springmesser, das frei zugänglich auf einem Tisch lag, wurde beschlagnahmt und der örtlichen Polizei übergeben.

Die Razzia erfolgt vor dem Hintergrund verschärfter Vorschriften für E-Zigaretten in Deutschland. Seit Juli 2022 unterliegen nikotinhaltige E-Liquids der Tabaksteuer. Ab dem 1. Januar 2025 steigt die Abgabe auf 0,26 Cent pro Milliliter. Einweg-E-Zigaretten dürfen dann zudem nur noch mit einer maximalen Flüssigkeitskapazität von zwei Millilitern verkauft werden.

Die beschlagnahmten Waren umfassten unversteuerte E-Vapes und illegalen Tabak, die allesamt aus dem Verkauf genommen wurden. Dem 19-jährigen Verkäufer drohen nun Anklagen wegen Steuerhinterziehung. Die Behörden betonten die Einhaltung der Tabaksteuergesetze sowie der Produktvorschriften.

Quelle